Freitagsgedanken, Teil 2

[Inspirationszeile siehe unten, nächste Ladung Nudeln, gleiches Glas Wein.]

Mein ganzes Rumgekopfe um diesen Tänzer zeigt wieder mal einige Facetten meines Verhaltens, die ich selbst nur verständnislos zur Kenntnis nehme.

Warum reagiere ich auf die mögliche Einmischung in das Leben dieser ehemaligen Freundin, die wahrlich nie auf meine Bedürfnisse Rücksicht genommen hat, mit einem reflexartigen Rückzug a la „es steht mir nicht zu, irgendwo dazwischenzufunken“? Sowohl diese Person als auch der Herr, um den es geht, sind alt genug, um selbst für ihr Handeln verantwortlich zu sein.
Da erwarte ich von mir ein Verhalten, dass ich keinem anderen zumuten würde, weil es auf Verzicht basiert. Und zwar auf massivem Verzicht (ist jetzt auf andere Situationen bezogen). Ich definiere als unwichtig, was meine Bedürfnisse erfüllen würde, um niemand anderem etwas abzuverlangen. Weil ich sonst SCHULD wäre am Nachteil eines anderen. Der entsteht zwar vermutlich auch ohne dass ich eine Rolle spiele, aber so weit reicht mein Denken in diesen Momenten nicht.

Ich hätte nicht gedacht, dass diese Selbstaufgabe so fest in mir verankert ist.

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