Bilanz 2010

Das wird eine seltsame Bilanz, war doch 2009 mein absoluter Tiefpunkt – Scheidung, Diagnose, monatelange Krankschreibung, endlose Erschöpfung und langsames Wiederaufpäppeln. Im Vergleich dazu war 2010 unspektakulär, ein stetiges Bergauf mit spannendem, aber letzendlich gutem Ende.

Aber der Reihe nach:

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Ungefähr 8 mit gelegentlichen 3ern und 10ern.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Unverändert. Trotzdem, so langsam bin ich wieder etwas fitter (außer ganz aktuell…)

3. Haare länger oder kürzer?
Unverändert. Gestuft, nicht zu kurz und nicht zu lang, ab und zu sogar mal offen.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Unverändert, ich war nicht beim Optiker *g*

5. Mehr Kohle oder weniger?
Erstmal weniger, dann ganz wenig. Aber mit der Aussicht auf ziemlich viel in 2011.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Zuerst den alten wieder gehabt, der nur noch unter der Devise „mit Anstand hinter mich bringen“ lief.
Dann nach einem neuen gesucht – arbeitslos sein ist ein blöder Job.
2011 wird toll werden.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Wenn ich jetzt nochmal unverändert schreibe, geht irgendwo der „Langweilig“-Button, oder?

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Selbstsicherheit und Gelassenheit. Die Gewissheit, dass sich die Plackerei aus dem vorhergehenden Jahr gelohnt hat.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr als 2009, aber weniger als die Jahre vorher. Macht nichts, das passt so.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Weiß ich nicht mehr. Aktuell der Magen,  im Oktober die Stirnhöhlen – alles lästig, aber unkritisch.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Immer das, was grad aktuell ist 😉

12. Der hirnrissigste Plan?
Gabs keinen. Ich hab mir die Freiheit genommen, das zu tun, was ich sinnvoll fand, mit einer geringfügigen Tendenz zur Vorsicht. Damit bin ich gut gefahren.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Die Touren zu den Vorstellungsgesprächen. Für alles Vermeidbare wäre ich bei dem Wetter nicht auf die Autobahn.

14. Die teuerste Anschaffung?
Hm, die Kamera war noch letztes Jahr, der Kühlschrank auch, ein neues Ballkleid gabs auch nicht… dann müssten es meine Tanzschuhe gewesen sein.

15. Das leckerste Essen?
Da kommen einige in Frage. Mit Großelter waren wir mehrfach hier, aber je nach Tagesform bin ich ja auch mit ner Tiefkühlpizza glücklich.

16. Das beeindruckendste Buch?
Mein eigenes 😉 Das hat schon was, wenn man die Arbeit von mehreren Jahren auf 140 Seiten liest.

17. Der ergreifendste Film?
Ergreifend? Nö. Avatar war beeindruckend.

18. Die beste CD?
Isch kaufe gar keine CäDäs.

19. Das schönste Konzert?
Da.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Meiner Arbeit *grummel* und dem Dr rer nat

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Immer noch der gleiche Dr rer nat 😉

22. Zum ersten Mal getan?
Mit dem Dr rer nat in den Urlaub gefahren. Mach ich wieder, war sooo schön (das hässliche Ende ignorieren wir mal).

23. Nach langer Zeit wieder getan?
Im kurzen Rock unterwegs gewesen *tihihi*.
Tanzpartner gesucht.
Job gesucht.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Im Rückblick: auf meinen alten Job. Das kostet(e) mich viel Nerven und Energie, ich weiß nicht, obs das wert ist/war.
Blöde Mails von blöden Personalern.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass sie mich einstellen sollen.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Weiß ich nicht.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der Schmuck, den wir im Urlaub gemeinsam ausgesucht haben.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Nehmen Sie den Vertrag mal mit und schlafen Sie nochmal drüber.“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ich hab ne Stelle“ zum Dr rer nat. Da hängt so viel dran: endlich können wir zusammenziehen, ich muss nicht wochenendpendeln, einfach eine ganz stinknormale gemeinsame Zukunft.

30. Dein Wort des Jahres?
Fällt mir nix ein.

31. Dein Unwort des Jahres?
Diss“(ertation), wahlweise auch „Korrekturen“

32. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vor vorigen Jahr!
Hab ich das letztes Jahr ausgefüllt? Ich geh mal suchen, sonst halt erst beim nächsten Mal. Nein, habe ich nicht.

Das Stöckchen gibts auch noch hier oder da.

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Teilentwarnung

Also, eine Gastritis ist es nicht, dafür gehts mir zu gut. Nennen wir es einen gereizten Magen, mein Schonkostplan für die nächsten Tage steht trotzdem: Möhrchen, Kohlrabi, Kartoffeln in Brühe gekocht. Dazu altbackenes Brot mit wenig Honig, und als Getränke stilles Mineralwasser oder Tee. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen, aber nachdem ich keine Wahl habe, muss es halt sein.

Wenn ich dran denke, wie es mir damals bei meiner ersten Gastritis ging, als der Dr. rer nat mit zerschossenem Gleichgewichtsorgan neben mir lag… auf die Entfernung von gut zwei Jahren isses ja fast schon wieder romantisch, damals wars einfach nur im Wortsinn zum K.tzen.

Nur schade, dass dieses Mal Silvester draufgeht.

*pieps*

Wollte mal ein Lebenszeichen abgeben, das wird allerdings ziemlich kurz ausfallen.

Weihnachten verlief ohne größere Katastrophen, der Besuchsmarathon war aber doch recht anstrengend. Daher war ich die letzten Tage schon eher unfit, heute legts mich jetzt endgültig flach – mir ist übel, ich mag fast nichts essen und fühl mich insgesamt einfach schlapp.

Ich werd mich mal mit meinem neuen Ebookreader ins Bett verkriechen und darauf hoffen, dass es mir morgen wieder besser geht.

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Edit 22:03: Magen mit einem Stück Brot und einer Portion Basenpulver befriedet. Ich hoffe mal, dass ich mich nur über Weihnachten überfressen habe – bitte keine Gastritis, danke.

Stöckchen

Natürlich (ich bin ja chronisch neugierig) habe ich mich gerade in schokokäses Blog festgelesen. Wer Lust auf das Tagebuch eines jungen, leicht sarkastischen Kinogängers hat, bitte hier weiterlesen. Man sollte in Sachen Singledasein allerdings nicht zu empfindlich sein. Von dort gings weiter zu Chrissy, wo ich ein Stöckchen mitgenommen habe.

Coke oder Pepsi – Coke. Normalerweise light oder zero, die Riesenportion Zucker brauche ich nicht. Es geht ja nur drum, dass mal wieder ein anderer Geschmack vorkommt.
Tee oder Kaffee? – Eine Tasse Kaffee pro Tag maximal, sonst Tee.
Chips oder Schokolade? – Schokolade. Ganz eindeutig.
Sommer oder Winter? – Sommer. (Wenns dann draußen fünfunddreißig Grad hat, wähle ich um auf Winter.)
Englisch oder Amerikanisch? – Püh. Fragt mich was Leichteres.
Filme oder Serien? – Serien. Nachdem ich nur sehr selten konzentriert fernsehe, sind Serien leichter verdaulich. Da weiß ich zumindest eher, wer wer ist, wenn ich grad aus Versehen mal aufpasse.
Rosen oder Nelken? – Rosen.
Blau oder Grün? – Grün. Meine Augen- und Lieblingsfarbe.
Rot oder Rosa? – Rot. Rosa geht gar nicht.
Gold oder Silberschmuck? – Beides *lach*.
Hund oder Katze? – Katze. Hab zwar keine, aber wenn, will ich ein Haustier mit eigener Meinung.
Meer oder Berge? – Berge.
Norden oder Süden? – Hm. Unentschieden. Skandinavien war toll, aber die Alpen sind auch toll, und überhaupt gefällts mir an ziemlich vielen Ecken der Welt.
Kochen oder Backen? – Beides. Kochen ist Alltag, Backen eher was Besonderes, aber ich mach beides gern.
Heimat oder Fremde? – Heimat. Ganz eindeutig.
Shoppen oder Essen gehen? – Gehört irgendwie zusammen.
Sonne oder Regen? – Sonne. Ich hasse Wasser im Gesicht, und das lässt sich bei Regen fast nicht vermeiden.
Geographie oder Geschichte? – Örks. Zielsicher meine beiden Frustfächer erwischt, es fehlen nur noch Wirtschaft und Sozialkunde. Wie wärs mit Mathe? oder Chemie?
E-mails oder Briefe? – Mails.
Fisch oder Fleisch? – Fisch.
Nudeln oder Kartoffel? – Nudeln.
Schwimmen oder Wandern? – Wandern.
Rock-oder Popmusik? –  Stimmungsabhängig, ich hab kein Problem damit, nacheinander Take That und Nazareth laufen zu lassen.
Karo oder Streifen? – Wenn schon Muster, dann Streifen. Meistens uni.
Elvis Presley oder Michael Jackson? – Och, tanzbare Musik gibts von beiden *summ* *mit den Füßen zappel*
Actionfilme oder Science Fiction? – Beides.
America oder Canada? – Kanada. Die Amis sind mir irgendwie suspekt.
Bloggen oder Chatten? – Bloggen. Das mit dem Chatten hab ich noch nie so ganz begriffen *lach*
Wurst oder Käse? – Käse, und zwar querbeet. Hart oder weich, Schaf, Ziege, Kuh, Fettgehalt egal, Hauptsache Genuss.
Laubbäume oder Palmen? – Im Urlaub Palmen, Laubbäume zuhause.

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Hobbypsychologen vor, da lässt sich einiges über mich herauslesen, finde ich *g*

Alle da *freu*

Da sind sie. Meine drei Weihnachtswichtelkarten. Links die von Vyoletta, die hatte ich schon gezeigt. Die mittlere Karte stammt von Bärbel der Übermama aus der Chaosbude – ein schöner Zufall, sind wir doch sowieso schon Blogbekannte und kommentieren regelmäßig hin und her. Ihre Familie macht regelmäßig in meiner Gegend Urlaub, obwohl sie über 400 km weit weg wohnen, noch so ein netter Zufall. Und die dritte Karte rechts stammt vom Schokokäse, den ich bisher noch nicht kannte. Auch dir vielen herzlichen Dank!

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Gradeeben habe ich noch die letzten Geschenke besorgt – gar nicht so einfach für mich, etwas für ein gut dreijähriges Mädel zu besorgen, aber ich tue mein Bestes 😉 dazu schon das erste Nach-Weihnachts-Geburtstagsgeschenk. Es war erstaunlich ruhig in der Stadt, ich hatte mit viel mehr Rummel gerechnet und war deshalb extra nicht mit dem Auto gefahren. Der Bus war zwar bequem und hat mich auch direkt vor dem Buchladen abgeliefert, dafür musste ich auf dem Rückweg ziemlich lange warten *fröstel* Also kein klarer Sieg fürs Busfahren.

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Die nächsten Tage werden ein Feier-, Familien- und Futtermarathon: morgen Raclette mit dem Dr. rer. nat. und zwei Freundinnen, übermorgen meine und seine Eltern, danach die obligatorische Großelternrunde. Ich rechne nicht damit, dass ich zum Bloggen komme, von daher von mir jetzt an alle:

Frohe Weihnachten, ein besinnliches und geruhsames Fest, genug Leckeres zu essen und möglichst friedliche Stimmung, dass uns allen das Fest gut tun möge.

Wtf?

Mein Erlebnis des Tages (das behaupte ich einfach mal so morgens um kurz nach elf):

Post von meinem zukünftigen Arbeitgeber bekommen, ich soll beim Eintritt meine Lohnsteuerkarte mitbringen. Mein Hirn fängt an zu rattern… Lohnsteuerkarte? Hab ich doch gar keine bekommen!? Also, auf die Internetseite der Stadt, schauen, wie man sowas bekommt. Dort lese ich, dass die Karten von 2010 für 2011 weiter gelten, weil im Hintergrund alles elektronisch läuft, der Zettel ist nur noch Gedankenstütze. Hirn rattert weiter… meine diesjährige Karte liegt noch bei der Uni. Das hatte mich schon mal verwundert, dass ich da nach meinem Vertragsende nichts bekommen hatte, aber ich bin davon ausgegangen, dass die wissen, was sie tun. Nächster Schritt: Anruf bei der Univerwaltung in Ansbach. Dort geht auch tatsächlich jemand ans Telefon, ich sage mein Sprüchlein auf, Antwort: „Kein Problem, schick ich Ihnen raus.“

Was zum Geier läuft da eigentlich? Das heißt ja im Klartext, dass man mal bequem auf den Unterlagen sitzen bleibt und nur, wenn nachgefragt wird, schickt man halt mal was raus. Die Univerwaltung als Zettelhamster, so schauts aus. Kein Wunder, dass da nichts vorwärts geht, wenn man mal was braucht.

*kopfschüttelnd ab*