Wieder nur ein *piep*

Es gibt nichts zu berichten. Schlafen, Essen, Arbeit, Essen, Tanzen, Schlafen.
Die Müdigkeit wird weniger. Das Gefühl, überhaupt keinen Plan zu haben, nicht, aber das ist vielleicht auch noch etwas zu früh.
Heute habe ich es erstmals geschafft, mir beide Hüften zu überlasten. Ich weiß, warum ich Jive nie trainiert habe, der ist offensichtlich ungesund *lach*
Immerhin weiß ich seit heute, dass ich zu nachtschlafender Zeit mit dem Auto nur eine Viertelstunde in die Arbeit brauche. Angesichts einer halben Stunde mehr Schlaf relativiert sich alles, was man über das Busfahren an Positivem sagen kann.

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Und außer Arbeiten

Da läuft im Moment fast nichts.

Okay, stimmt nicht ganz, ich war heute schon wieder beim Zahnarzt. Diesmal ohne Nerven runter und Stress pur, war aber auch nur Besprechungstermin.

Und ich war gestern wieder beim traditionellen montäglichen Tanzabend. Um mal wieder vielen lieben Menschen Hallo zu sagen und dabei wieder diverse Dinge zu hören, die mich leider so gar nicht interessieren. Weder will ich wissen, dass die beiden, die jetzt seit fast einem Jahr auf ihre Hochzeit im Mai hinhibbeln, dann als nächstes anfangen werden, Kinder zu produzieren. Noch interessiert mich die Lebensgeschichte eines Typen, der mehr so ausversehen mit mir im gleichen Training gelandet ist. Offensichtlich sollte ich mal wieder an meiner „Lasst mich in Ruhe“-Ausstrahlung arbeiten. Egal, war trotzdem nett.

Morgen dann wieder Training, Donenrstag frei, Freitag entweder shoppen oder Kisten packen und Training, Samstag ne Feier, Sonntag Ruhe, und dann der ganze Sums von vorne.

Jetzt: Bett. Gute Nacht!

Schon viel besser

klappt es diese Woche mit der Arbeit.

Ich komme morgens leichter aus dem Bett und abends leichter rein, entwickle mich zum Bus-Hopper (zweimal umsteigen ist schneller als die direkte Linie), fülle morgens meine Thermoskanne und komme tagsüber nicht einmal zum Austrinken… ich bin voll drin.

Heute war ich in der ersten Gruppensitzung, die hier Runde heißt, und habe zum ersten Mal mitbekommen, dass man auch mal nicht nur positiv über das Unternehmen spricht. Wenn von oben ein klares Vielleicht kommt, ist es für die unten schwer, eine Linie zu finden, die man dann konsequent durchhalten kann – für mich weder überraschend noch unverständlich. Trotzdem kam das für mich aus dem Nichts, ich bin gespannt, ob und wie sich das weiter entwickelt. Am Ende kamen meine Kollegen dann noch auf ein altes Thema, wo sie mit unserem Chef so gar nicht glücklich sind – auch da war ich leicht entsetzt, als die Temperatur im Raum schlagartig um 20 Grad fiel, aber das ist jetzt wohl die Realität.

Morgen laufen die ersten Besprechungen, in denen ich meine Ideen vorstellen soll. Da hoffe ich, mit einem Plan rauszukommen, was ich in den nächsten Wochen so tun werde. Bisher habe ich ja vorwiegend zugeschaut und Berichte gelesen, ab morgen gehts dann richtig los.

Vom einen ins nächste

Kaum rollt das Projekt Job, schon steht das nächste an: der Umzug.

Ich habe heute die ersten Kisten gepackt und in die Wohnung des Dr. rer. nat. mitgenommen (bzw. mitnehmen lassen ;-)). Nachdem ich keine Lust habe, die Wohnung gefühlte Ewigkeiten mit Kisten zuzustellen, kamen heute nur Dinge mit, die sofort wieder im Regal verschwinden konnten, also vorrangig meine Bücher, die langen Kleider und ein paar Alltagsklamotten. Und trotzdem waren ratzfatz acht Kisten voll. Die Größe der Wohnung täuscht, auch auf 40 m² passt eine Menge Krempel, ohne dass es deshalb nach Lagerraum aussieht.

Auch wenns nicht wirklich viel war, habe ich heute abend dezent müde Arme und Rücken. Passend dazu war heute vormittag noch Privatstunde angesagt, d. h., Füße und alles rund um die Hüfte durfte auch arbeiten. Quasi ein Ganzkörperworkout *g*

Achja, meine neuen Hosen werden wieder zu weit. Die Waage spricht minus 1,5 kg in dieser ersten Arbeitswoche. Damit hatte ich grundsätzlich gerechnet, aber nicht in der Heftigkeit. Mein Maximum waren 61 kg, das war mir wirklich zu viel. Jetzt sinds 57,und so ab 54 beginnt die verbotene Zone. Erstens werde ich dann unfit, und zweitens jagen mir dann besorgte Mütter die Welthungerhilfe auf den Hals. Muss ich nicht haben, lieber ein, zwei Kilo mehr. Ich werde es beobachten.

Morgen eine alte Runde in neuer Form: Zwei unserer besten Freundinnen kommen zum Frühstücken. Bisher gabs diese Runde sonntagabends, sie ging gern deutlich in den Montag rein, das muss ich im Moment nicht haben.
Ich freu mich auf die beiden.

Wochenende

Endlich. Und diesmal sage ich das wirklich aus ganzem Herzen, weil ich weiß, dass die Woche auch objektiv nicht ganz ohne war.

Die erste Arbeitswoche, alles neu, von nix ne Ahnung, keine Routine. Die Kollegen sind alle sehr nett und hilfsbereit, das ist schon mal 1a.

Bisher habe ich noch nicht viel richtige Arbeit, meine Hauptaufgaben sind Zugucken und Lesen. Ersteres, damit ich weiß, wie unsere Fertigung funktioniert, was alles gemacht werden muss, bis hinten ein Leistungshalbleitermodulplättchen rauskommt. Zweiteres auch als Einarbeitung, damit ich weiß, was alles schon zu dem Thema gemacht wurde, mit dem ich mich vorrangig beschäftigen soll. Es ist schon sehr viel gemacht worden, aber ich sehe ziemlich deutlich, dass ich aus einer anderen Perspektive an das Thema herangehe. Da prägt mich der Lehrstuhl, an dem ich jetzt gut fünf Jahre geschult worden bin, das wird mir jetzt sehr bewusst.

Das Drumherum kam auch nicht ganz reibungslos zustande. Den Login, um mich überhaupt anmelden zu können, habe ich seit Mittwoch. Der Rechner kam dienstags, das Telefon heute, einen passenden Kittel gibts erst nächste Woche, warum auch immer. Bisher laufe ich mit einem geliehenen Kittel rum, in den ich locker zweimal reinpasse. Das stört mich aber nicht wirklich, so ein Reinraum ist ja keine Modenschau. Die wäre schon allein dadurch ein echtes Erlebnis, dass jeder seine Haare unter einem schicken Stoffhäubchen verräumen muss. Wegen dieser Dinger bräuchte ich eigentlich von jedem Kollegen ein Foto in Zivil und eines in voller Montur, es ist gar nicht so einfach, die Gesichter zuzuordnen.

Das Busfahren klappt bisher hervorragend, außer dass 6:47 verflixt früh am Morgen ist. Trotzdem ist mein Bus hier vorm Haus schon erstaunlich voll, ich bekomme immer einen der letzten Sitzplätze. Die meisten Erwachsenen steigen lang vor mir am Bahnhof wieder aus, dann fährt eine Horde Schüler weiter bis zur Wirtschaftsschule, und auf dem letzten Stück ins Industriegebiet sind wir dann meistens nur noch fünf oder sechs Passagiere. Auf dem Rückweg ist es noch komfortabler, da steige ich an der Endhaltestelle ein, die praktischerweise direkt vorm Werkstor ist.
Pro Fahrt etwa ein PR-Heft 😉

Nebenbei habe ich am Dienstag auch noch meinen persönlichen Horrortermin beim Zahnarzt hinter mich gebracht. Ich bin optimistisch, dass sich mein Kieferorthopädentrauma abbauen wird 🙂

Und ich war am Mittwoch mit meinem Tanzsportgerät wieder in meinem alten Verein – das Training ist einfach tolltolltoll. Zum einen ist die Gruppe sehr klein, wir sind gerade mal vier Paare. Und die beiden, die abwechselnd das Training leiten, sind richtig gut, sowohl als Tänzer selbst als auch als Trainer. Wo andere fünf Minuten erklären müssen, bringen sie etwas in zwei Sätzen auf den Punkt, und ich kann es umsetzen und auf andere Dinge übertragen. Das Küken M. hat sich auch überzeugen lassen, wir werden also noch einmal den Verein wechseln. Ich bin begeistert.

Alles in allem war die Woche ein echter Erfolg.

Sonntagsschnipsel

Zeitweise wegen der Überarbeitung der Kellerleiche kurz vorm Kollaps. Deshalb nach der Hälfte aufgehört, ich will heute nacht noch schlafen.

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Das Wetter sah schön aus, war aber nicht so warm, wie es auf dem Balkon tat. Und vier Uhr nachmittags ist eindeutig zu spät für eine Fotosession in Sachen Hochwasser, zumindest um diese Jahreszeit.

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Jetzt noch duschen, Haare waschen und mit nem Glas Wein noch ein Stündchen auf die Couch.