Mein Ebookreader – Aluratek Libre

Bei der Suche nach einem Link ist mir vorhin aufgefallen, dass es sehr verschiedene Bewertungen für meinen Schätzchen gibt, von daher will ich euch meine Meinung nicht vorenthalten.

Mein Ebookreader ist von der Firma Aluratek, die verschiedene solcher neumodischen technischen Kleingeräte herstellt. Die technischen Daten sind auf der oben verlinkten Seite angegeben – ich finde ihn relativ groß und schwer, aber dadurch wirkt er auch etwas robuster als das filigrane Teil des Dr. rer. nat.. Sein Gerät hat etwa das Drei- bis Vierfache gekostet [inzwischen noch das Doppelte] und hat wesentlich mehr Einstellmöglichkeiten. Der Aluratek ist da begrenzt, man hat z. B. genau zwei Schriftarten und sechs Schriftgrößen zur Auswahl, was mir aber völlig reicht.

Die Bedienung finde ich einfach – rechts unterhalb des Displays ist ein Bereich mit sinnvoll beschrifteten Knöpfen, über die man die Schnelleinstellungen erreicht. Blättern kann man entweder mit dem Schieberegler an der linken Seite des Geräts, mit den Blättertasten links unterhalb des Displays oder mit den Cursortasten im Navigationsbereich rechts unten. Eine der Möglichkeiten ist in jeder Körperhaltung mit einer Hand erreichbar *g*, ich kann also problemlos im Bett lesen.

Was einem klar sein muss, ist, dass man zum Lesen Licht braucht. Das Display ist zwar ein LCD mit recht gutem Kontrast, aber ohne Hintergrundbeleuchtung. Ohne Leselampe geht also nix, dafür kann man im Sommer halt auch in der Sonne gut lesen. Die etwas besseren Ebookreader haben eInk-Bildschirme, diese sind von Kontrast und Helligkeit her aber auch nicht besser. Nur haben sie eine bessere Auflösung, die ist beim Aluratek mit 600 x 480 Pixeln eher schlecht. Gerade die kleinste Schriftgröße wirkt recht eckig.

Zum Speicherplatz: Intern hat der Aluratek 100 MB Speicher, je nach Lesegewohnheiten kann das schon mal knapp werden. Dafür hat er einen SD-Karten-Slot, und die gibts ja inzwischen mit einigen GB Platz für recht wenig Geld. So eine große Bibliothek muss man erstmal haben – ich brauchs nicht. Man kann die SD-Karte direkt am Rechner füllen oder den Reader über das mitgelieferte USB-Kabel am Computer anschließen, dann lädt er gleich noch nebenbei seinen Akku.

Und noch etwas: Der Reader kann pdf- und txt-Dateien verarbeiten. Das heißt, ich bin nicht auf genau einen Anbieter von ebooks angewiesen, sondern ich kann alle Dateien lesen, die ich in diese Formate umwandeln kann. Das sind dank der unerschöpflichen technischen Möglichkeiten des Dr. rer. nat. 😉 eine ganze Menge. Daneben kann er Bilder anzeigen, wobei das keine wirklich spannende Anwendung ist. Die mp3-Wiedergabe habe ich noch nicht probiert, das könnte aber für Hörbücher ganz witzig sein. Zum echten Musikhören gibts Handlicheres.

Im oben verlinkten Testbericht kommt das Gerät nicht besonders gut weg, aber ich bin sehr zufrieden damit – er kann alles, was ich brauche, und für den Preis finde ich ihn in Ordnung.

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