Mini

Um 2,7 mm gehts.

An sich ist das ja einen normale Vorgehensweise in einer großen technischen Anlage: Man findet etwas und überlegt sich dann, wie man damit umgeht. Wenn die Anlage ein Kraftwerk ist, finden in der Überlegungsphase nicht nur technische, sondern auch politische Überlegungen statt. Soweit auch noch alles im Rahmen des Normalen.

Auch die Argumentation, ein möglicher (man weiß es ja nicht genau) Riss dieser Größe wäre noch unterkritisch, klingt nicht völlig unglaubwürdig. Die Stähle, aus denen diese Rohrleitungen sind, sind recht gutmütig, die gehen nicht so schnell kaputt, sondern reißen langsam nach und nach durch. Kann gut sein, dass der Befund erst in einigen Jahren so weit gewachsen sein wird, dass er gefährlich wird. Bis dahin hält man halt bei jeder Revision mal den Ultraschallkopf drauf und dokumentiert die Größe.

Was mich irritiert, ist eher der letzte Satz des Artikels: Dass das betroffenen Stück Rohr „rein vorsorglich“ trotzdem ausgetauscht wird, um es untersuchen und bei Bedarf daraus lernen zu können. Das klingt nach wissenschaftlichem Interesse und vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen, und genau da werde ich skeptisch. Das kaufe ich den Herrschaften mit den Dollarzeichen in den Augen nämlich nicht ganz ab.

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