Das Wochenende

Liebe Bärbel, vielen Dank für deine guten Wünsche zu Ostern! Trotzdem musste ich herzlich lachen, als ich sie gelesen habe – mit ruhig und erholsam hatte das Wochenende nichts zu tun.

Am Samstag sind wir losgezuckelt – der Dr. rer. nat. und ich mit meinem Autolein, weil wir lieber dem als dem Großen des Dr. rer. nat. noch schnell die Sommerreifen aufgezogen hatten. Die Fahrt lief ganz gut, nachmittags sind wir noch schnell ins KaDeWe und dann aber auch direkt ins Hotelzimmer, um uns  auszuruhen. Schließlich war am Sonntag morgen um sechs die Nacht vorbei, und wir wollten den Sonntag nachmittag für einen etwas geruhsameren Stadtbummel nutzen.

Betonung liegt auf „wollten“, es wurde nämlich nix daraus. Wir haben einfach zu gut getanzt *gg*, die Wertungsrichter wollten uns tatsächlich nochmal sehen. Und dann nochmal. War ja auch sehr nett, nur mussten wir zwischendrin immer ewig warten, das war reichlich ermüdend. Am Ende stand ein 20. Platz von fast hundert gestarteten Paaren, da war ich schon sehr zufrieden mit uns. Und ich war sowas von platt, ich bin nur noch unter die Dusche und dann ins Bett gefallen. Obwohl, nicht ganz: wir habens noch zu einem netten kleinen chinesischen Restaurant geschafft. Das wird für nächstes Jahr gespeichert, da wars nämlich wirklich angenehm ruhig, lecker und günstig.

Am Montag war ich dann schon morgens stehend k.o.. Die Nacht war noch etwas kürzer, da wir ja noch aus dem Hotelzimmer auschecken mussten. Das Turnier ging dann etwas flotter vorwärts als am Tag zuvor, das hat uns wohl beflügelt *lach* am Ende waren wir im Semifinale und haben einen geteilten 8. gemacht, bei wieder knapp hundert Paaren. Fühlt sich seeeeehr gut an 😉

Joa, und dann war da noch die Heimfahrt. Nach vier sind wir in Berlin losgefahren, irgendwann nach 22 Uhr waren wir dann auch zuhause. Müder als müde, völlig am Ende, und ich zumindest auch völlig überdreht. Heute habe ich den Schlafmangel halbwegs überwunden, aber fit ist immer noch anders. Egal, die Endorphine tragen auf Wolken 😉

Wenn sich jetzt jemand fragt, warum ich mitten in der Nacht aufgestanden bin: das Morgenprozedere vor einem turnier ist etwas länglich.

1. Duschen, damit der Selbstbräunercremegestank verschwindet.

2. Haare hinschleimen – die erste Hälfte der Frisur sollte halbwegs trocken sein, bevor die zweite Hälfte kommt.

3. Frühstücken. Klar.

4. Zähneputzen. Wichtig, dass das vor dem Schminken stattfindet.

5. Schminken. Kriegsbemalung der herzhaften Art, die Devise lautet „viel hilft viel“.

6. Haare fertigmachen: hochstecken, Haarspray, mehr Haarspray, noch ne Lage Haarspray.

7. Lüften. Klar.

Dann noch Anziehen, Kram zusammenpacken und ab gehts. Da sind eineinhalb Stunden rum wie nichts. Die Turniere fingen um 9 an, wer einen Sitzplatz haben will, muss um halb acht da sein. Ergo: Aufstehen kurz nach Mitternacht.

Was frau nicht alles tut für ihr Hobby.

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