Sonntag nachmittag

Rumhängen.

Ein bisschen Formel 1 gucken – früher habe ich sie recht intensiv verfolgt, dann jahrelang gar nicht mehr. Jetzt freue ich mich, wenns mal klappt, aber mehr auch nicht. Trotzdem ist gerade Monaco immer wieder spannend.

Der Dr. rer. nat. hat schon seinen Kram gepackt und sitzt im Auto Richtung Kunde. Der Arme,  hoffentlich klappt das Fahren gut, dann kann er sich noch ausruhen. Die letzten Tage ging es ihm zwar ganz gut, aber das ist auch nur relativ zu sehen.

Nebenbei surfe ich ein bisschen bei ebay, vielleicht finde ich ja was Hübsches.

Nachher fahre ich vielleicht noch in den Verein. Dort ist heute Kinder- und Jugendturnier, und gerade die etwas Älteren sind teilweise beeindruckend gut. Außerdem habe ich gestern erst wieder festgestellt, dass es mir gut tut, mehr unter Leute zu kommen. Unter der Woche bin ich dafür meistens zu platt, oder ich muss ins Training. Sollte ich mal überdenken.

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Eigenartig

Heute war ein Brief im Briefkasten. (Ach nee.)

Unsere Adresse, fast mein Nachname (den es hierzugegend sehr selten gibt), männlicher Vorname.

Kein passendes Klingelschild, bei Facebook ist nur sein Namensvetter aus USA, google bestätigt Straße und Hausnummer.

Und nun? Ich werd den Brief wohl morgen in den Postkasten werfen, mit „Adresse falsch“ oder so.

Sowas stört mich.

Wochenbilanz

Wieder zu viel gearbeitet, wieder fünf Überstunden. Auch nur, weil ich heute schon (!) um vier (!) gegangen bin.

Wieder ein Kollege weniger, dafür bekommen wir einen Neuen. Tausch eines erfahrenen Ingenieurs gegen jungen Fertigungsmitarbeiter ohne Qualitätserfahrung – er wird uns von einigem anspruchslosen Routinekram entlasten, dafür gibts einen Haufen an anspruchsvollen Aufgaben, die umverteilt werden müssen. Es wird bei unserem Feuerwehrdasein bleiben.

Noch keine Neuigkeiten von meiner Bewerbung von letzter Woche, dafür viele Gespräche mit Kollegen über den Zustand in unserer Arbeitsgruppe, und ich habe bewusst immer wieder erwähnt, was ich gern tue und tun würde. Ich hoffe, dass sich dadurch intern etwas ergibt.

Wieder dreimal trainiert, einmal richtig gut, einmal so mittel, und gestern wars wieder zum Davonlaufen. Ich war wieder der Kleiderständer bzw. der Tanzautomat, den man bei Bedarf einschaltet, damit er sich nützlich macht, und danach wieder wegstellt. Es mag effektiv sein, aber Freude machts nicht.

Noch keine großen Pläne fürs Wochenende – morgen wollen wir beim Bauern Erdbeeren holen, morgen abend vielleicht ins Kino, am Sonntag verschwindet der Dr. rer. nat. zu einem Kundenbesuch quer durch Deutschland. Ich freue mich auf Entspannung und Erholung.

Euch allen ein erholsames Wochenende.

Freitagsfüller #111

So schnell wird ein Freitagsfüller nicht schlecht, der geht auch ein paar Tage später noch gut 😉

1.  Immer wenn ich darauf hoffe, dass in meinem/unserem Leben mal Ruhe einkehrt, kommt wieder irgendwas. Siehe Borreliose, siehe nächste Stellensuche.

2.  Mit meinem hellblauen Oberteil falle ich bei den Turnieren gut auf – neben Rot und Schwarz trägt frau dort üblicherweise Schwarz oder auch Rot. Herrenklamotten sind zu 99% schwarz.

3.  Der ESC interessiert mich so gar nicht, sorry.

4.  Mehr Ausschlafen für alle! Bitte vor allem für die über uns wohnenden Kinder, damit kann ich nämlich auch automatisch länger schlafen. Heute früh um halb acht wieder Gerumpel, Gepolter, Getrampele und Geplärr.

5. Es überraschte mich, dass es gestern doch so warm war. Schließlich wars im Auto so angenehm kühl =).

6. Dass mein Turnierrock ja nicht zu hoch fliegt, ist mir inzwischen nicht mehr so wichtig. Ich glaube den Videos, meine Beine können sich sehen lasse 😉

7. Die Planung für die nächsten Tage ist unspektakulär: Arbeiten, Training, Schlafen. Ein Date mit meiner Mama zum Thema vorhänge wäre ganz gut, die liegen auch schon wieder ein paar Wochen rum, weil der Dr. rer. nat. und ich das mit der Längenabnessung nicht so ganz hinbekommen.

Viel passiert, Fortsetzung

Bevors zu viel wird, fange ich lieber einen neuen Artikel an.

Gestern waren wir mal wieder auf einem Turnier. Da. Stellt euch eine riesige Eishockeyhalle vor, die Spielfläche in acht Parzellen aufgeteilt, und darauf acht Turniere parallel. Ein Ameisenhaufen ist gar nix dagegen.

Wir waren unvorbereitet und unausgeschlafen, so sahs auch aus, so sahen es auch die Wertungsrichter, und wir sind im Mittelfeld gelandet. Richtig glücklich damit bin ich nicht, aber unter diesen Randbedingungen wars halt so. Positiv denken, es sind zwanzig Punkte.

Immerhin läufts mit dem Küken wieder besser, wir arbeiten wieder miteinander. Ab und zu hört er auf mich ;-), und wir gehen zur Zeit die Themen an, die ich wichtig finde. Im Juli ist die nächste Meisterschaft, die wollen wir wieder etwas ernsthafter vorbereiten, dann läufts auch wieder besser.

Es ist viel passiert

seit meinem letzten Eintrag, sowohl in der Arbeit als auch beim Tanzen, aber der Reihe nach.

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1. Die Arbeit.

Mein gutes Karma, das mein erstes Arbeitsgebiet überflüssig gemacht hat, existiert leider nicht mehr. Seit ich durch die Umstrukturierung neue Aufgaben bekommen habe, fällt in diesem Themengebiet irre viel an, so viel wie seit Jahren nicht mehr. Das heißt, ich spiele nur noch Feuerwehr und hetze von einer Sofortreaktion zur nächsten. Deshalb war ich Anfang der Woche mal spontan bei Kunde Nr. 3 – montags hin, mittwochs zurück. Das war sinnvoll, aber stressig, und der Erfolg hält sich in Grenzen. Mein „Mitkämpfer“ (also der Kollege, in dessen Verantwortungsbereich es momentan schlecht läuft, was die Ursache für meine viele Arbeit ist) hat sich jetzt erstmal in den Urlaub verabschiedet, ich mache also seinen Job noch zur Hälfte mit. Ergo bin ich am Freitag wieder über die 10-Stunden-Grenze gekommen, und die nächste Woche wird nicht besser.

Positiv daran ist, dass ich zumindest von verschiedenen Seiten positive Rückmeldungen bekomme. Wir reden miteinander, ich regle und organisiere, und ich komme vorwärts damit. Ich mag diesen Job nicht, aber offensichtlich kann ich ihn. Immerhin was.

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2- Nochmal die Arbeit.

Auf dem Plan, der bei der Umstrukturierung aufgestellt wurden, stehen 10 Namen plus eine unbesetzte Stelle. Einer hat gekündigt, die zweite geht in Elternzeit, die dritte ist schwanger. So viel war bekannt. Unser Chef ist derzeit auf unbestimmte Zeit krank, und seit Freitag weiß ich sicher, dass noch ein Kollege ebenfalls nach etwas anderem sucht. Ich kanns verstehen, mein Chef ist kurz zusammengefasst äußerst managementkompatibel, aber inkompetent, opportunistisch und unzuverlässig. Da hilfts dann auch nicht mehr, dass er eignetlich ein netter Kerl ist.

Gestern habe ich die erste Bewerbung rausgelassen, nach extern. Bei unserem Personalmangel rechne ich nicht damit, dass ich intern woanders hinkomme, das wird mein Chef zu verhindern versuchen.

So’n Mist.

Freitagsfüller #110

Diesr Freitagsfüller läuft mir ja normalerweise bei meiner Surfrunde am späten Freitagabend über den Weg. Aber da ich heute Urlaub habe *freu*, bin ich schon beim Frühstücken über ihn gestolpert, und zwar bei der Herzchaosmama. Das Original gibts hier.

1. Also wirklich, was mir meine Kollegin gestern erzählt hat, hat mich echt zum Staunen gebracht. Einer unserer Lieferanten hat uns Teile geschickt, die falsch etikettiert waren. Zum Glück konnten unsere Mitarbeiter die Barcodes gar nicht scannen, das heißt, wir haben damit nicht angefangen, etwas herzustellen, sondern die Sachen liegen noch im Lager. Von daher ist es ärgerlich, aber nicht weiter dramatisch für uns. Unser Lieferant sieht das naturgemäß etwas anders, sie dürfen uns jemand schicken, der auf den schätzungsweise 600 Packungen neue Ettiketten aufklebt. Der Aufreger daran?

Schuld war der Fertigungsleiter, der „schnell mal eben“ den Arbeitsplan angepasst hat und sich dabei vertippt hat.

Haben die denn niemanden, der sowas nochmal Korrektur liest? Der chef ist per se unfehlbar?

Die Umlabelei wird sie Geld kosten. Dazu werden wir ihre Ablieferqualität schlecht bewerten, weil so eine große Stückzahl betroffen ist, immerhin zwei Tagesproduktionen von uns. Damit haben sie bei den nächsten Verhandlungen mit uns relativ schlechte Karten und werden sich einiges gefallen lassen müssen.

Aber ich schweife ab, eigentlich gings hier ja um den Freitagsfüller.

2. Morgen auf der Hochzeit gibts bestimmt eine Dekoration mit Sommerblumen. Ich freu mich darauf.

3.  Menschen mit gesteigertem Gesprächsbedarf sind manchmal ganz schön anstrengend. Auch wenn ich sie eigentlich mag.

4.  Was bei der Erschießung von O.sama b. L. genau gelaufen ist, will ich gar nicht wissen.

5. Hallo, mein Name ist  Ablagestapel und ich bin höher und älter, als dein Gewissen eigentlich verkraftet, liebe Stahldame .

6. Eine Runde Dümpeln im warmen Wasser und danach Urlaub buchen, das wär‘ jetzt genau das richtige. Habe ich für heute abend vor 🙂

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Besuch in der Therme, morgen habe ich den ganzen Tag auf der Hochzeit von M. und I. geplant und Sonntag möchte ich ausspannen und abends den Geburtstag meiner Schwester nachfeiern.

Euch auch ein schönes Wochenende!