Angespannt

Hm, kaum warne ich vor, dass ich auch in der nächsten Zeit kaum zum Schreiben kommen werde, bin ich nur noch hier und quassle euch zu.

Seit – naja, eigentlich ging das schon im Urlaub los. Ich bin angespannt, weil ich nicht weiß, was mich morgen in der Arbeit erwartet. Ist die Stellenausschreibung raus, auf die ich mich unbedingt bewerben will? Was hat sich mein Chef in den letzten zwei Wochen ausgedacht? Bekomme ich die Unterstützung aus der Fertigung, die er mir angeblich verschaffen will? Morgen fängt auch unser neuer Kollege an – wie wird der so drauf sein? Immerhin soll er mein direkter Vorgesetzter werden, quasi eine Zwischenetage zwischen uns und unserem bisherigen Chef. Was hat sich der Bereichsleiter in den letzten zwei Wochen ausgedacht? Der hat bisher immer noch geschafft, sich was Blödes einfallen zu lassen. Ich habe vor dem Urlaub noch diverse Kollegen gebeten, Dinge zu erledigen, bis ich wieder da bin – man darf gespannt sein, wie viele sich tatsächlich darum gekümmert haben.

Dazu kommt wie schon erwähnt auch noch das Thema Tanzen. Dass ich aufhören werde, mit M. zu tanzen, ist klar und soweit ja auch nicht neu. Nur: wann? Zwischen morgen und dem Jahresende kommt so ziemlich jedes Datum in Frage. Ich kann zu wenig einschätzen, wie er sich benimmt, wenn ich es ihm sage – ob er es wegsteckt und wir noch sinnvoll miteinander weiterarbeiten können (dann würde ich ihn möglichst früh informieren) oder ob es dann gar nicht mehr geht und von jetzt auf sofort Schluss ist.  Will ich noch den Aufstieg abwarten? Will ich danach überhaupt noch weitermachen? Und falls ja, Latein oder Standard? Lohnt es sich, mir ein Kleid machen zu lassen? Oder spar ich mir das Geld gleich?

Keine Ahnung, das hängt momentan alles in einer großen Nebelsuppe.

Zu viele offene Fragen für mein armes kleines Hirn.

Naja, die meisten Punkte in Sachen Arbeit klären sich morgen, dann gehts mir hoffentlich schon wieder besser.

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Umgeräumt

Zuerst stand da oben „aufgeräumt“, aber so kann mans nicht wirklich nennen.

Ich bin im Urlaub mal wieder zum Nachdenken gekommen, habe mir vorgenommen, ein paar Dinge anders zu machen. Das zieht fast immer ein neues Bloglayout nach sich *lach* mal sehen, ob ich auch noch zum Friseur gehe.

Ein Widget (also eins von den Fensterle rechts) habe ich weggelassen, und ja, das ist beabsichtigt. Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich nach zwei Wochen Trainingsentzug nicht total heiß darauf, wieder auf die Fläche zu kommen. Ich glaube, das will mir etwas sagen.

Bilder

Wenn ich schon nicht viel schreibe, wenigstens ein Urlaubsfoto. Davon werden in den nächsten Tagen noch einige nachkommen.Unsere Ferienwohnung war toll, in einer wunderschön restaurierten Villa in einem kleinen Parkgelände. Ich würde nie im Leben in einer Wohnung mit dreieinhalb Meter Deckenhöhe leben wollen – ich sag nur Heizen und Spinnweben. Aber so für einen Urlaub – einfach schön. Man konnte sogar beim Duschen die Stuckdecke bewundern *lach*

Jesus, Chuck Norris und ein Zauberer…

Nicht wirklich gut, aber zu schlecht, um ihn für sich zu behalten.

Die drei oben Genannten sitzen in einem Boot mitten auf einem See. Irgendwann wirds Jesus langweilig, er steigt aus dem Boot und läuft übers Wasser ans Ufer. Chuck Norris machts genauso, er steht auf, steigt über die Bordkante und läuft zum Ufer. Der Zauberer steht auf, murmelt Beschwörungen, gestikuliert, fuchtelt mit seinem Zauberstab, steigt aus dem Boot und geht unter.

An Land gibt Jesus Chuck Norris einen Rempler in die Seite und meint, „hey, dem nächsten erzählen wir aber, wo die Steine liegen, über die wir gelaufen sind.“

Chuck Norris: „Steine? Welche Steine?“

Ab und Auf

Nein, nicht auf und ab, ich meine wirklich ab und auf. So isses nämlich gerade bei uns.

Als er mich am Freitagabend vom Flughafen abgeholt hat, gings dem Dr. rer. nat. gar nicht gut. Okay, so besonders gings ihm die letzten Monate schon nicht, aberletzte Woche hat sich sein Zustand doch deutlich verschlechtert. Das war nach der stressigen Woche das Letzte, was ich noch vertragen habe. Ensprechend habe ich den Rest des Wochenendes heulend und schlafend verbracht, da lugte die alte Bekannte wieder um die Ecke.

Er hat dann fleißig recherchiert und zwei Behandlungszentren ausfindig gemacht sowie eine Ärzteliste gefunden. Mit frischer Motivation am Montag angerufen und den ersten Termin für Ende November bekommen. Ganz großartig, bis dahin hättet er nicht durchgehalten, zumindest nicht ohne irreparable Nervenschäden, massive Schmerzen und kaputter Psyche für uns beide.

Heute der zweite Versuch bei einem Arzt hier ganz bei uns in der Nähe. Und als ich vorhin heimkomme, wundere ich mich noch, dass er nicht da ist – ganz untypisch. Ein paar Minuten später kommt er zur Tür herein und hält mir strahlend eine riesige Tüte von der Apotheke unter die Nase. Er hat heute vormittag beim Arzt angerufen, gleich einen Termin bekommen, weil zufällig jemand anders abgesagt hat, und ist jetzt wieder mit den Medikamenten vversorgt, die er beim letzten Mal auch genommen hat.

Ich fang grade schon wieder an zu heulen, so erleichtert bin ich.

Wieder eine Chance auf Besserung, ein Arzt, der ihm helfen kann und will, unser Urlaub ist gerettet, der ganze Sommer ist gerettet… *schnief*

Ganz großes *schnief*.