Dobry den

Zurück vom idyllischen Balkan mit viel Autobahnfahren, in der Fertigung rumstehen, fettigem Essen und Diskussionen muss ich sagen: der Stress hat sich in Grenzen gehalten. Klar wars anstrengend, vor allem die Vorbereitung, aber: der Kunde war schon fast damit zufrieden, dass wir da waren. Wir haben viel gearbeitet, aber das Ergebnis ist auch okay. Und mein Horizont hat sich etwas erweitert: Zwölfstundenschichten in der Fertigung, Sprit- und Lebensmittelpreise wie in Deutschland, Einkommen von wenigen hundert Euro und Dreisprachigkeit als Einstellungsvoraussetzung sind so die Dinge, die mir spontan einfallen.

~~~

Am nächsten Morgen habe ich mich in heldenhafter Weise aus dem Bett gequält, um pünktlich um elf in voller Kriegsbemalung und aufgewärmt auf der Turnierfläche zu stehen.

Ähem, ja. Wir sind in der Vorrunde rausgeflogen, ich war völlig konsterniert.

Bis ich das Video gesehen habe, das der Dr. rer. nat. freundlicherweise von uns gemacht hat.

Vielleicht wäre es das nächste Mal eine kluge Idee, wenn das Küken den Takt nehmen würde, den ihm die Musik so nett anbietet und an den sich außer ihm alle halten. Dann könnten wir möglicherweise ein bisschen erfolgreicher sein. Aber nur vielleicht.

Mann, war ich sauer.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s