Nebenbei

Typische Situation grade.

Ich schlafe aktuell im Gästebett, es soll ja jeder seine Seuche bei sich behalten. Warum, weiß ich nicht, jedenfalls liege ich mit dem Kopf zur Wand und nicht zu der Kommode, auf der eine Lampe und der Wecker stehen. Die Gegenrichtung fühlt sich komisch an, da kann ich nicht einschlafen. Auf jeden Fall habe ich laut darüber nachgedacht, dass man ja am Kopfende eine Lampe hinmachen könnte.

Mein Lösungsvorschlag: die Lampe nehmen, die schon da steht, und an die Wand dübeln. Ersatzweise die aus dem Schlafzimmer, die gefällt mir nämlich weniger gut, und vorne schlafe ich ja normalerweise nicht. Die Funzel hätte sogar einen Holzfuß – Loch durch, Dübel in die Wand, fertig.

Lösung des Dr. rer. nat.: Das nimmt doch viel zu viel Platz weg und schaut komisch aus (man höre, ästhetisches Argument von nem Mann!). Er hätte da mal was gesehen, so ein OLED-Panel wäre doch viel edler.

Joa.

Prototypen gibts, käuflich zu erwerben sind sie nicht. Laut Fachpresse gibts die Dinger zu bezahlbaren Preisen voraussichtlich etwa 2018.

*grinsendseufz* mein Herzallerliebster mal wieder.

Und du bist halt doch ein Nerd 😉

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Lazarett

Klingt nicht gut? Seh ich genauso.

Ich bin seit Montag zuhause, mit geschwollenen Lymphknoten  und  allgemeiner Platt-Müde-Dösigkeit. Ziemlich sicher ein Virus, Arbeitshypothese ist EBV – meine Begeisterung hält sich in Grenzen.

Der  Dr. rer. nat. kämpft immer noch mit den Nachwehen eines grippalen Infekts, ist also auch eher unfit.

Da ich noch hoffe, ihn nicht anzustecken, versuchen wir eine Art Quarantäne – ich schlafe im Gästebett, jeder hat ein Bad für sich, nicht kuscheln, nicht küssen.

Alles doof.

Noch’n Foto (8)

Ein Artikel kommt doch noch 😉

Von den Inseln habe ich mehr Fotos vorzuzeigen, als ich dachte, da mache ich doch zwei Portionen draus.

Wir sind morgens bei wunderschönem Wetter losgezogen, aber im Laufe des Tages kamen dicke Regenwolken von Norden her über die Berge gezogen – Fernsehen de luxe, wenn am Lago ein Wetterwechsel ist. Man kann richtig zuschauen, wie es reinzieht, rüberzieht, sich wieder auflöst oder halt auch nicht. Gefühlt waren wir meistens dort, wo das Wetter noch am besten war *lach*

Morgens um elf:

um halb drei, kurz bevor es losging:

und um halb fünf, als der Regen durch war:

Noch’n Foto (7)

So, so langsam ist es geschafft. Die Fotos von ganz oben fehlen noch, und vielleicht stelle ich noch ein Panorama oder zwei ein. Das habe ich im Urlaub auch gelernt: „Rohmaterial“ für Panoramen fotografieren. Gaaanz viele Bilder, mindestens drei Reihen übereinander, und die Einstellungen so wählen, dass sich die Bilder nachher gut miteinander verbinden lassen. Dafür hat der Dr. rer. nat. ziemlich raffinierte Software – ich bin ja mal gespannt, wie gut meine Versuche geworden sind.

Aber hier erst nochmal die letzten Fotos von den Borromäischen Inseln, vor allem von der Isola Madre habe ich ziemlich viele gemacht.

Sieht schon vom Schiff aus ganz nett aus, der Palazzo.

Zum Teil stammt er aus dem sechzehnten Jahrhundert, und er ist – wie immer – umgeben von einem wunderschönen Landschaftsgarten. Vor einigen Jahren hat ein Tornado eine ziemliche Schneise der Verwüstung quer durch die Insel gezogen, aber man sieht nicht mehr viel davon. Nur die berühmte große Zeder, die vor dem Palazzo steht, ist ziemlich zerzaust und steht nur noch dank zahlreicher Stahlseile.

~~~

Noch’n Foto (6)

Nachdem ich euch bisher fast nur Fotos von „unten“ gezeigt habe, sind jetzt mal ein paar von „oben“ dran. Die von „richtig oben“ muss ich erst noch aus  den Verzeichnissen des Dr. rer. nat. holen, an dem Tag hatte ich keine Kamera mitgenommen.

Einmal waren wir der Meinung, wir müssten jetzt mal so richtig wandern gehen. Ja. Zwischendrin fand ich das eine reichlich blöde Idee, als wir mit völlig leeren Oberschenkeln mitten im Hang standen. Rauf oder runter war da schon egal, es waren in jede Richtung hundertfünfzig Höhenmeter auf vielleicht fünfhundert Meter Weglänge. Zum Glück haben wir uns durchgequält, der Blick von oben war toll.

Blick von etwa 600 m Höhe – erst nach Nordosten, dann nach Südosten.

So ungefähr sah unser Weglein über längere Zeit aus – wirklich nur was für „escursionisti esperti“ (ich hoffe mal, ich habs halbwegs richtig geschrieben). Und da kam uns tatsächlich eine Familie entgegen, wo er ein Kleinkind in der Kraxen runtergetragen hat – der Träger muss ganz schön fit sein, und schwindelfrei und trittsicher auch noch.

Selbstverständlich auch hier an jeder Ecke Blüten, und Heidelbeeren und Walderdbeeren und Brombeeren.


Noch’n Foto (4)

Immer noch der gleiche botanische Garten wie bei  den letzten Bildern. In dieser Villa residiert die örtliche Questura – das ist wohl in etwa unser Polizeipräsidium.

So ne Villa mit Seeblick und eigenem Wasserspiel im Garten – beneidenswert.

In diesem Park gabs ein Dahlienlabyrinth, eine Seerosenausstellung und ein Kakteenhaus und nebenbei noch die „ganz normalen“ schönen Blumen.

Die Kombination aus Mittelmeerklima (naja, fast) und Bergen im Hintergrund hat mir richtig gut gefallen. Da fahren wir wieder hin, haben wir  schon beschlossen.