Wochenende

Samstag vormittag: verschlafen.

Samstag nachmittag: Plätzchenteig, Massenfertigung. Das artet aus verschiedenen Gründen jedes Jahr wieder aus. Erstens bin ich Schleckermäulchen und Perfektionistin, damit sind es dieses Jahr geplante fünf bis sechs Sorten. Zusätzlich für den Dr. rer. nat. noch einige Sorten ohne Zucker, wobei die halbe Teigmenge für den Verzehr direkt aus der Schüssel gerechnet werden muss. (Da drehts mir jedesmal den Magen um, aber nachdem ers verträgt, bitte.) Heute nachmittag habe ich die Rollen fürs Schwarzweißgebäck gerollt, und nachher oder am Mittwoch wird der Rest gebacken.

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Gestern  abend war Autsch Reloaded  dran. Ich hab mir beim Eintanzen so gnadenlos die Füße verknotet, dass ich eine dicke Beule auf dem linken Spann habe. Es war unter Garantie der langhaarige Bombenleger schuld, schon klar 😉  Ich hab erstmal nur noch Sternchen gesehen, aber zum Glück belaste ich die Stelle im Training nicht.

Und ich bin sowieso ziemlich viel rumgestanden in diesem Training – unsere Trainerin hat den Bombenleger eineinhalb Stunden lang auseinandergenommen. Mich haben sie nur ab und zu zum Testen gebraucht, obs klappt. Wenn Trainerstunden so ablaufen, fühle ich mich immer unwohl. Klar, beim Standardtanzen finden grundsätzlich 90% der Arbeit am Herrn statt. Das ist einfach so, auch bei sehr guten Paaren. Trotzdem – er hat sowieso Komplexe, weil er angeblich so viel schlechter ist als ich (ein bisschen, okay, aber nicht so sehr, wie er denkt). Da habe ich immer Angst, dass es ihm zu viel wird.

Nach dem Training haben wir noch die Kneipe mit der langsamsten Bedienung und dem schlechtesten Essen der Stadt entdeckt – sollten wir da jemals mit der kompletten Freitagabend-Truppe einfallen, bekommen die letzten vermutlich Samstag mittags ihr Essen. Wir werden reumütig wieder zu unseren gewohnten Locations zurückkehren, haben wir uns vorgenommen.

Heute vormittag: Ausschlafen.

Heute nachmittag: Bummeln durch den Markt der Ideen mit Cassy. Eine ganze Stadthalle voll mit Plunder, Kunst und allen Zwischenstadien. Essbares, Schmuck, Filz, Holz – ich hab natürlich wieder zugeschlagen. Zwei niedliche kleine Bernsteinanhängerchen, perfekt für alltags an einer dünnen Silberkette. Da ich wenig Schmuck trage, fühle ich mich sehr leicht verkleidet, aber sehr kleine und filigrane Ketten sind okay.

Jetzt: Pizzaessen mit dem Dr. rer. nat. Ich muss weg 🙂

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