Phew.

Heute bin ich umgezogen. In der Arbeit, meine ich.

Eine Stofftasche voll Unterlagen und Schreibzeug, eine mit Wasserflasche, Schlappen und Telefon (wichtig! man zieht immer mit Telefonapparat um. Der kennt nämlich seine eigene Nummer.) Dritte Tasche mit Kuchenblech und -messer, fertig. War irgendwie… unspektakulär.

Mein Schulungsprojekt wurde jetzt nochmal kurzfristig umgemodelt – meinem neuen Chefchef ist was Neues eingefallen, und das werde ich jetzt ausführen. Ist eigentlich net ganz theoriekonform, die Fragestellung. Und ein bisschen umfangreich ist das Projekt auch. Aber mein Chef meint, das passt schon, also passt es 😉 Dementsprechend werde ich ab morgen versuchen zu verstehen, wie so ein komplett gefüllter Schrank funktioniert, um daraus abzuleiten, wie man die Einzelteile ins Extrem treibt. Das ist nämlich so ungefähr das Ziel: Rausfinden, wie weit die Einzelbestandteile unseres teuersten Produkts vom Ideal entfernt liegen dürfen, damit das Ganze trotzdem noch funktioniert. Dazu gibts mehrere Meinungen, diverse über viele Jahre gepflegte und angefressene Bauchgefühle, aber keine Fakten.

Einen Haken hat das Projekt natürlich: es müssen alle Cheffes vom ersten Einzelteil bis zum kompletten Schrank zustimmen. Das heißt, morgen fängt erstmal die Bettel- und Ochsentour an. Sprüchlein aufsagen, Werbung machen, freundlich sein und bei Bedarf  mit dem Namen meines Auftraggebers winken. Der Chefchef ist nämlich in der zweiten Etage der Firma angesiedelt, nur knapp unter der Geschäftsführung, und damit haben seine Ideen recht gute Chancen auf Umsetzung.

War ein langer Tag heute, aber es tut sich endlichwieder was. Nicht nur Altes abschließen, sondern es fängt Neues an. Ich freu mich auf den Start 🙂

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Fast vergessen

Morgen muss ich für meinen Ausstand am Dienstag backen. (Nein, müssen muss ich eigentlich nicht, aber nachdem ich bisher so gar nix ausgegeben habe in der Arbeit, ist es gefühlt nötig.) Eigentlich hatte ich geplant, die Meute mit Omas altbewährtem Hefezopf abzufüttern.

Auf  der Blogrunde habe ich gerade die hier entdeckt. Wär natürlich auch ne Idee. Die Kalorienmenge wäre auch kein Problem, die Jungs hatten ja letzte Woche einen Apfeltag zum Beweis, dass sie echte Kerle sind damit sie mal nen ganzen Tag über Fäkalthemen reden durften zum Entschlacken und Entgiften.

Und wieder ein Wochenende rum

Heute sehr actionarm, da der Bombenleger das Training zugunsten seiner Prüfungsvorbereitung abgesagt hat. Er hat ja recht, und ich bin froh, wenn er lernt. Trotzdem fehlt mir die Bewegung heute. Ich hab sie mit einer zusätzlichen Ladung Chips ausgeglichen…

Dafür waren wir gestern fleißig und haben die Küche mal wieder generalgereinigt. Hochglanzpolitur sozusagen, inklusive aller Staubecken und Krümelkollektionen. Das Thema Küche wird uns wohl dieses Jahr begleiten, da wir uns eine neue beschaffen wollen. Eigentlich genauso wie die alte, nur anders *lach* also heller, praktischer und mit mehr Stauraum, aber mit dem gleichen grundsätzlichen Aufbau. Der Möbelschwede ist schon ausgeschieden, da er in Punkto Raumnutzung nicht überzeugt, die angebotenen Oberschränke sind uns zu niedrig, und zwei übereinander sind zu hoch.

Nächstes Wochenende wollen wir das nächstgelegene große Möbelhaus der Umgebung erkunden. Ich hoffe, dass es dort die extrahohen Oberschränke gibt, ohne dass wir den neuen dicken Schlitten des Filialleiters alleine bezahlen. Es soll schließlich nicht die Küche unseres Lebens werden, langfristig wird uns diese Wohnung nicht groß genug sein.

Ein paar Urlaubsideen haben wir noch gesammelt (gerne wieder Lago, aber diesmal mit mehr Personen, und voraussichtlich auch etwas früher).

Und der Dr. rer. nat. hat wieder einmal Schokolade gekocht.  Das haben wir früher auch schon versucht, mit nur mäßigem Erfolg – sie war zwar essbar, aber weder Konsistenz noch Geschmack waren so besonders. Mit etwas Prozessredesign und neuer Materialauswahl sind die Endprodukte schon wesentlich konkurrenzfähiger. Eine Schweinerei ist es trotzdem jedesmal *lach*

Nun denn, auf  in die nächste Arbeitswoche. Teilprojekt Nr. 1: Rausfinden, wie ich mit den Datenmengen arbeiten kann, die ich für mein Schulungsprojekt brauche. Mal schauen, ob ich   IT jemand bezirzt bekomme oder ob ich mir selbst eine Lösung einfallen lasse.

Loslassen

Noch fünf Arbeitstage bis zum endgültigen Wechsel.

So langsam wirds mir doch ein bisschen mulmig. Die letzten zwei Wochen in der Arbeit waren wirklich angenehm, stressfrei und produktiv. Ab Mittwoch nächster Woche sitze ich in einem anderen Büro, gemeinsam mit meinem neuen Chef, erledige andere Dinge und arbeite ganz anders mit Leuten zusammen – jeder wird nur zwei-, dreimal vorbeikommen, dann haben wir unsere Dienstleistung erbracht und es geht mit dem nächsten Fragesteller weiter. Nicht mehr meine gewohnten Kollegen (die werde ich vermissen), nicht mehr die gefürchteten Rückrufwünsche des Chefchefs (die nicht).

Heute nacht habe  ich geträumt, mein neuer Chef hätte einen Unfall gehabt und ich müsste seinen Job aus dem Stand alleine hinbekommen. Paaaanik.

Diagnose: Ganz normale Gedanken vor einem Jobwechsel. Tief durchatmen, und los gehts.

Nochmal Positives

Heute flutscht das „3x positiv“ ganz gut:

1. In der Arbeit einem Kollegen gesagt: „Hey, ich hab dir gern geholfen, weil 1. bist du ein netter Kerl und 2. werd ich genau dafür bezahlt.“ Win-win-Situation vom Feinsten.

2. Wieder im Training gewesen. Wir waren beide anfangs mit angezogener Handbremse unterwegs, aber es hat sich wieder gegeben. Und es macht immer noch genauso viel Spaß wie vor der schrecklich langen Pause von einer Woche. (Überraschend, ich weiß :-))

3. Im Training festgestellt, dass ich offensichtlich einiges weiß.  Ich gestehe mir selbst diese Bezeichnung „A-Klasse“ nicht zu, schließlich hab ich mich ja nur hochgeschlafen bin ich nur aufgrund des Tanzens mit dem Dr. rer. nat. dort, ich war vorher in der C (Reihenfolge: aus der D in die C in die B in die A in die S-Klasse – den ersten Aufstieg hab ich selbst geschafft, die zwei nächsten übersprungen und der letzte steht mit dem Bombenleger vielleicht nächstes Jahr an, eher erst 2014. So zur Orientierung.) Trotzdem bin ich von unserem Trainingsquartett definitiv diejenige, die sich am meisten aus ihrem Wissen erschließen kann. Ich stelle fest: ich habe in dem halben Jahr intensivem Training mit meinem Privatlehrer doch recht viel mitgenommen. Ich kann was *stolzgrins*

Laaangweilig.

Tag 2 auf der Couch, ganz ohne Action. Surfen,schlafen, fernsehen.

Eigentlich gings mir gut.Vorhin wollte ich die Gummibärchendose zurückstellen  in den Wohnzimmerschrank, und das schräge Runterbeugen war keine  gute Idee. Ein Stechen vom linken Iliosakralgelenk (von dem ich immer noch nicht weiß, wozu mensch das braucht). Mal sehen, wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt, zur Not muss ich halt nochmal zum Doc. Da muss ich sowieso nochmal anrufen, ich habe den Kontrolltermin dooferweise auf den ersten SixSigma-Schulungstermin gelegt.

Morgen wieder kein Training *grummel*

P.S.: Immerhin habe ichschonmein Fernsehprogramm für Dienstag abend entdeckt. Der Titel macht mich neugierig.