Wedges

Das Rezept ist noch einfacher als das vorher, man sollte allerdings etwa 2 Stunden vor dem Essen anfangen.

Menge für etwa 2 Portionen, wenns nicht viel dazu gibt.

600 g Kartoffeln

2 EL Öl (ein geschmacksneutrales, zum Backen geeignetes, z. B. Sonnenblumenöl)

erstmal Salz, dann Chili und Curry

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Die Kartoffeln gründlich waschen, evtl ausschneiden und in Schnitze schneiden. Achtung, die dicksten Stellen aller Schnitze sollten ungefähr gleich dick sein, sonst garen sie nicht gleichmäßig. In eine Schüssel füllen, kräftig salzen. Immer wieder durchmischen und mindestens eine halbe Stunde stehen lassen. Die austretende Flüssigkeit abgießen.

Dann die Schnitze kräftig würzen und das Öl darübergießen, wieder gut durchmischen, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen. Ich nehme eine Plastikschüssel mit gut schließendem Deckel, die muss ich nur zumachen und schütteln. Ein Backblech mit Papier auslegen, die Kartoffeln gleichmäßig darauf verteilen und etwa 30 – 45 min bei 200°C backen. Je nach Größe der Schnitze kann die Backzeit deutlich kürzer oder länger sein, das muss man ausprobieren.

Variationen gibts natürlich auch bei diesem Rezept. Mit Kräutern, Chilischoten etc. wäre ich vorsichtig, ich weiß nicht, wie schnell die verbrennen, schmecken würde es aber bestimmt hervorragend.
Zu den Wedges passen alle möglichen Dips, angefangen mit simplem Ketchup, Mayo, Sour Cream, Kräuterquark, … was der Kühlschrank halt gerade so hergibt.

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Grüne Kartoffelsuppe

Dieses Rezept ist auf meiner persönlichen Skala sowohl ganz einfach als auch schnell – dauert vielleicht 15 min.

Mengen nach Gefühl, für eine Portion.

etwa 4 kleine Kartoffeln

etwa 100 g TK-Erbsen

etwa 500 ml Brühe

etwa 50 g Schmelzkäse

etwas Salz, Pfeffer und Muskat

Die Kartoffeln kleinschneiden und in der Brühe kochen. Etwa 5 Minuten, bevor die Kartoffelstücke gar sind, die Erbsen mit in die kochende Brühe geben. Den Herd ausschalten, den Schmelzkäse zugeben und alles gut durchpürieren. Mit den Gewürzen abschmecken und sattessen.

Es gibt natürlich tausendundeine Variante:

  • Sahne statt Schmelzkäse,
  • ein bisschen Zitronensaft, Curry statt Muskat, evtl auch Ingwer
  • damits besser satt macht: Würstchen reinschnippeln, angeröstete Brotwürfel darüberstreuen,
  • Gemüsevarianten: Karotten statt Erbsen (dann wirds orange – auch sehr hübsch *g*), Lauch, Kohlrabi,

… fühlt euch völlig frei, das war halt das, was ich gerade greifbar hatte.

Meine Vorliebe für Kartoffelsuppe ist kindliche Prägung: Bei meinen Eltern gabs am Heiligabend mittags immer Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen und gerösteten Brotwürfeln. Bei den Assoziationen muss man Kartoffelsuppe lieben, das geht gar nicht anders.

Freitags frei

Nein, inzwischen ist es nicht mehr mein Gleitzeitkonto, das ich freitags entlaste. Heute ist es schlicht und einfach ein Urlaubstag.

Was mache ich mit meinen freien Freitagen?  Naja, der ursprüngliche Plan war ja, an meiner Doktorarbeit weiterzuschreiben *hust*. Ausschlafen, surfen, ein bisschen Haushalt und den Dr. rer. nat. bekochen.

Heute so im Angebot:

  • Pudding. Ich find das Zeuch suspekt, er liebt es. Dann kriegt ers.
  • Eine halbe Mango pro Nase, fachfrauisch zerlegt. Dieses Teil war ein guter Kauf. Bestandteil meines „Obst-statt-Vitaminpillen“-Programms.
  • Wedges. Rezept folgt.
  • Fischstäbchen – der einzige Weg, meinem Lieblingsbanausen Fisch zuzubereiten, ohne dass es mir wehtut, wie er mit dem guten Fisch umgeht.

Außerdem gabs gestern grüne Kartoffelsuppe, auch sehr lecker.

Ansonsten sieht es hier nach einem sehr ruhigen Wochenende aus – heute abend Training alleine, morgen nachmittag mit meinem Leihgerät, Sonntag bisher nix geplant.

Wochenendschnipsel

Der Bombenleger ist immer noch außer Gefecht. Er kam am Freitag ins Training, ich löchere ihn natürlich, wie seine Knie so drauf sind. Wenn ich einmal frage, wie es ihm geht, bekomme ich eine Antwort von der Qualität der Wettervorhersagen bei einer Touristeninformation. Beim Nachbohren wirds dann etwas konkreter, das Treppensteigen ins Vereinsheim im ersten Stock tat wohl weh.

Daraufhin ging er zum Umziehen, mit schmerzenden Knien wird weder trainiert noch Turnier getanzt. Offensichtlich wird das eine längere Geschichte. Deshalb habe ich gerade einen Bekannten angeschrieben, der auch tanzt und dessen Dame zur Zeit nicht trainieren kann. Und jetzt bin ich wieder nervös wie eine Dreizehnjährige vor ihrem ersten Date. Das bin ich immer bei solchen Sachen, auch wenn ich eigentlich weiß, dass es Käse ist.

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Gestern war ich bei dem Turnier, wo wir eigentlich hätten tanzen wollen. Als Zuschauer ist man dort immer sehr willkommen – die Eintrittsgelder und Kaffee und Kuchen für die Zuschauer bringen die Einnahmen für den Veranstalter, und die Tänzer freuen sichüber jeden,der sie anfeuert. Von meinem Verein waren einige Paare am Start, wir haben uns heiser gebrüllt, die Hände wund geklatscht und hatten Spaß. Dafür bin ich heute platt *lach*

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Heute gibts (endlich mal wieder) selbstgemachten Kartoffelsalat. Solche Dinge fallen in letzter Zeit viel zu oft hinten runter, ich koche meistens nur noch „was Schnelles“ oder Sachen, die der Dr. rer. nat. mitisst. Das ist zwar auch immer lecker, aber dafür gibts manche Dinge sehr selten – Kartoffelsalat, aber auch Lasagne, Fleischküchle, Gemüsesuppen. Ich sollte mir eine Liste mit diesen Dingen schreiben 😉

Freitagsfüller #184

Wie immer hier abgeholt.

1. Gestern morgen kam ich ungewöhnlich gut aus dem Bett. Um halb neun lief die Waschmaschine *übermichselbststaun*.

2. Die Situation in meiner Firma macht mich unglücklich. Keiner weiß was, alle spekulieren, und die,  die mehr wissen müssen (?), sagen nix. Geht uns Normalos ja nix an.

3. Kürbis mag ich nicht so gerne. Mein Herbstgrünzeug sind Äpfel und Pilze.

4. Das Ablegen von Reinraumkleidung erfolgt von unten nach oben. (Nein, mir fiel wirklich nix Besseres ein.) Anziehen muss man sie dafür von oben nach unten, wegne Krümeln/Fusseln/Hautschüppchen.

5. Gestern habe ich gedacht, ich würde abends vielleicht noch ins Thermalbadgehen. Die Freundin, mit der zusammen ich gehen wollte, hat sich aber nicht gemeldet. Ich bin vor dem Rechner versumpft, war auch okay 😉

6. Als Kind habe ich mit Begeisterung Wetten dass geschaut, aber das ist schon lange her. Damals war Thommy noch jung und knackig.

7. Was das Wochenende angeht, gestern Abend habe ich mich auf meinen Feierabend gefreut, heute habe ich Apfelschnecken en masse gebacken und Sonntag werde ich einen Familienpflichtbesuch abstatten.

Warum in dem ganzen Freitagsfüller nichts vom Tanzen drinsteht? Mein Bombenleger ist immer noch kaputt, er hat seine Knie gründlich überlastet, dasmuss erst ausheilen. Schnüff.

Apfelschlacht (Fortsetzung)

Der Dr. rer. nat. hat die Apfelstrudel tatsächlich innerhalb von drei Tagen vernichtet. Und immer noch Lust auf mehr. Nummer sieben bis neun backen gerade, 10 bis 12 folgen.

Ich hab eine zweite Ladung Apfelschnecken produziert, die Hälfte davon bringe ich heute abend meinen Eltern mit, so als nachträgliches Geburtstagsgeschenk für meinen Vater. Er bekommt ein Eisenbahnbuch, das meine Mutter besorgt hat, aber da fehlt mir das Persönliche. Und was Süßes kommt immer gut an bei ihm 😉

Der Plan für den Rest des Tages ist überschaubar: Mein Turnierkleid muss ich wieder nachbestrassen, das hat beim Waschen einige Steine verloren. Sonst – lesen, schlafen, erholen. Das krieg ich hin 😉