Vorbei

Und wieder ist ein Wochenende vorbei. Aber an diesem hatte ich das Gefühl, so richtig anzukommen. Dabei war einiges los:

Am Freitag abend wie immer Essen gehen mit den Tänzern. Es waren einige dabei, die sonst nicht mitgehen. Daraus ergaben sich überaus informative interessante Gespräche (ja, ich bin ein Tratschweib, aber ich kenn halt so viele Leute *g*), auch mit jemand, mit dem ich sonst wenig zu tun habe.

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Am Samstag morgen hatte ich einen akuten Anfall von Putzwahn – die muss ich nutzen, so selten, wie sie sind. Die Küche blitzt und blinkt, ebenso das Schlafzimmer, beim Wohnzimmer ließ der Elan schon nach. Der Dr. rer. nat. hat nach den beiden Räumen krankheitsgeschwächt aufgegeben, und dann hatte ich auch keine Lust mer. Mal sehen, wenn der gleiche Rappel nächstes Wochenende wiederkommt, sind die Bäder und mein Zimmer dran.

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Danach haben wir uns ein Luxusmittagessen gegönnt: ein groooooßes Stück Steak. Also, eigentlich ein kompakter Brocken totes Rind. In Scheiben gesäbelt und durch die Pfanne gescheucht war es – gemeinsam mit Kartoffeln und Salat – ein delikates Mittagessen. Zu einem Preis, bei dem ich zweimal schlucken musste, aber 1. war es richtig lecker und 2. machen wir sowas ja nicht ständig.

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Gestern nachmittag habe ich gestrickt, gesurft, gelesen, ferngesehen und gedöst, und dazwischen immer wieder mit dem Dr. rer. nat. geplaudert. Sehr erholsam.Gestern abend hatte der Dr. rer. nat. einen akuten Fotografieranfall. Nachdem er jetzt so eine edle Kamera hat, wollte er seine Fähigkeiten ausbauen, und für Fotos braucht man – richtig: ein Modell. Also saßen wir bis halb zwölf abwechselnd im Wohnzimmer und vor seinem Rechner, um die Ergebnisse anzuschauen. Zusammen mit der zweiten Sitzung heute sind wir dem perfekten Porträtfoto ein Stück nähergekommen. Das macht mal wieder richtig Spaß.

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Heute haben wir den Morgen wieder vertrödelt – wir haben beide die letzten Nächte nicht gut geschlafen (mein aktueller Kosename für den Dr. rer. nat.: „hustendes, schniefendes Etwas“), da muss man den Tag langsam angehen.

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Nachmittags war ich mit einer Freundin Kuchen essen. In einem niedlichen, wunderhübschen winzigen Cafe mit vielleicht sechs Tischen und zwanzig Plätzen.Wir mussten eine Viertelstunde warten, bis wir einen Sitzplatz bekommen haben, aber diese Kuchen sind es wert. Ich hatte heute Brombeeer-Holunder-Torte und einen New Yorker Cheesecake, es gibt auch unglaubliche Tartes und schokoladigste Schokoladenkuchen.

Trotzdem, das nächste Mal nur mit Reservierung, spontan fahre ich da nicht mehr vorbei.

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Danach Training mit dem langhaarigen Bombenleger. Er schnieft immer noch und ist nicht so richtig belastbar, aber wir haben gut trainiert. Halt eher auf Technik und weniger Ausdauer. Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie viel uns die Trainingspause vorangebracht hat. Wir haben beide mehr Wahrnehmung dafür, was unser Körper gerade so macht, was z. B. mit dem Gewicht und dem Schwung passiert, wenn der Kopf in die falsche Richtung schaut oder ein Fuß die falsche Orientierung trifft. Das wird richtig gut, wenn der Herr mal ne Weile gesund bleiben könnte…

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Und jetzt gerade habe ich nur noch ne Kleinigkeit gegessen, eine halbe Runde gestrickt und plane, ins Bett zu gehen. Erholt, voller positiver Eindrücke und mit Vorfreude auf mein nur noch hustendes Etwas im Bett neben mir. (Ja, das Gästebett ist als Backuplösung bezugsfertig, zur Not ziehe ich aus.)

Gute Nacht!

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