Immer noch schwanger / WMDEDGT 12/15

Heute mach ich doch glatt mal mit, hab ja nichts zu tun.

07:58, eine warme Hand des Dr. rer. nat. kommt zu mir rüber und weckt mich aus meinem Dösen. Zwei Minuten später brummt das Handy los, und da ich kein Morgenmensch bin, bin ich dankbar, wenn ich etappenweise aufwachen darf. Wir kuscheln noch ein bisschen, aber nach etwa 10 Minuten rappeln wir uns auf. Schließlich sind wir für

09:00 bei einer Freundin angemeldet – ich zum gemeinsamen Frühstücken, der Dr. rer. nat. wird sich um ihren Rechner kümmern.
Nach einer kurzen Fahrt durch neblige Felder treffen wir dort ein, der Dr. rer. nat. bezieht seinen Arbeitsplatz und wir beiden futtern uns quer durch Brötchen, Plätzchen, Obstsalat und genießen schwarzen Tee dazu. Gegen

11:00 ist getan, was möglich war, für den nächsten Arbeitsgang brauchen wir Infos vom Provider der Freundin, das klappt heute nicht mehr. Also zurück nach Hause und schnell fürs „Mittagessen“ einkaufen gehen. Der Dr. rer. nat. verlässt um

12:00 das Haus in Richtung Training, ich nutze die Gelegenheit, um mir auf dem Sofa den Rücken zu grillen (Heizkissen rules). Der leidet akut ziemlich, aber das stört mich heute erstaunlich wenig, die verbleibende Zeit mit Kugelbauch wird ja doch langsam überschaubar. Ich nasche ein paar Scheiben frisches Brot (hmmmmmmm….) und schaue nebenher eine Backsendung (s. o., ich hab ja Zeit für sowas). Dazu stöbere ich in meinen Schwangerschafts- und Babybüchern –  Mittagspause *relax*

Etwa um 14:00 ist der Dr. rer. nat. wieder zurück, leicht grummelnd ob des frühzeitigen Trainingsendes – es gibt immer mal wieder freundliche Mitmenschen, für die ein Saalbelegungsplan völlig irrelevant ist, wenn sie kommen, gehört der Saal ihnen. Sowas nervt ihn. Zur Besänftigung beginnen wir mit den gefüllten Parika, die heute auf unserem Speiseplan stehen: Reis kochen, Hackfleisch anbraten, beides mit Ei und Gewürzen mischen und in ausgehöhlte Paprika füllen. Für ihn in Brühe, für mich in Tomatensoße durchgaren.Wir haben deutlich zu viel Füllmasse, die landet daher umgehend in der Pfanne und danach im Magen des Dr. rer. nat.
(Wer aufmerksam mitgelesen hat, stellt fest, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt schon zwei Mahlzeiten intus habe und er nicht eine – das geht uns öfter so, er isst selten und dann jeweils mehr, ich brauche alle paar Stunden eine kleinere Menge. Sowieso immer, und seit der Schwangerschaft noch mehr.) Mittlerweile ist es

15:45, die Paprika stehen auf dem Herd, der Dr. rer. nat. ist vor dem Verhungern gerettet. Er verzieht sich in sein Arbeitszimmer vor seinen Rechner, ich sitze schon wieder auf dem Sofa, schreibe diesen Post und lese nebenher das Internet leer.

Der Rest des Tages: surfen, lesen, fernsehgucken, gefüllte Paprika essen (ich: eine große, der Dr. rer. nat.: insgesamt vier kleine).

22:53: Ab ins Bett.

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