Pupsreduzierung, Teil II

Es ist eine Schei$arbeit, so ein Protokoll zu schreiben. Wann esse ich was und wie viel davon, wann stillen wir, wie schläft der Kleine bzw. ist wach und das Wichtigste: wie geht es ihm, wie ist er drauf?

IMG_4710Und wie es aussieht, kann ich das Ganze für die nächsten Tage eh in die Tonne kloppen. Die letzte Nacht war Katastrophe, wir hatten maximal 1,5 Stunden Schlaf am Stück, dann war wieder Motzen, Pupsen, Sich im Bett Herumwinden dran. Warum? Entweder hat der Zwerg jetzt doch noch meine Erkältung geerbt, die bei mir grade so wieder weggeht. Oder der neue 19-Wochen-Schub fängt gleich mal gut an*.

Das heißt für meine Auswertungen: wenn der Zwerg gut schläft und wenig pupst, kann ich die Zeiten als gute Phasen werten. Wenn er schlecht drauf ist, kommen mehrere Ursachen dafür in Frage, d. h., ich kann die Zeiten nicht auswerten.
Mal sehen, wie sich das entwickelt. Jetzt  gerade bin ich nicht mehr sehr überzeugt von der Milcheiweißvermutung und habe daher wenig Lust darauf, das Experiment beliebig zu verlängern.

Geduld ist gefragt. Eine meiner größten Stärken.

* Ich bin mir nicht sicher, was ich von den Schüben halten soll. Dass Babies bestimmte Dinge mehr oder weniger in der gleichen Reihenfolge lernen, macht für mich Sinn. Dass die Zeitpunkte bei vielen Kindern ähnlich sind, klingt auch plausibel. Trotzdem fühlt sich das Etikett „Schub“ für mich irgendwie blöd an. Schließlich dürfen wir Erwachsenen auch mal schlecht drauf sein, ohne dass das immer gleich PMS oder eine Midlifecrisis sein muss.

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2 Gedanken zu “Pupsreduzierung, Teil II

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