Es grünt

auf unserem Balkon gewaltig.

IMG_4808Die Tomate links hinten wächst wie blöd, ich komme mit dem Ausgeizen kaum hinterher. Die ersten Blüten öffnen sich gerade. Vorne links bei den Radieschen wächst’s bisher nur nach oben, nix gegen schöne grüne Blätter, aber mich interessiert die Unterseite mehr…

Rechts vorne einer unserer Neuzugänge: ein Himbeerstrauch, für den ich noch eine Rankhilfe besorgen muss. Hoffentlich bekommt er genug Sonne. Dahinter versteckt sich ein Heidelbeerstrauch.

Bin ja gespannt, ob wir tatsächlich etwas ernten werden.

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Schnipp, schnapp

Haare ab.

Nein, kein Radikalschnitt. Ich trau mich nicht.

Die übliche halbjährliche Schafschur.

20160524_221538_kl(#84, 1/6)

Sieht man nicht auf den Bildern, aber: der Pferdeschwanz ist nur noch halb so viel wie vorher.

Früh um neun beim Friseur aufzulaufen hat Vorteile: kein anderer Kunde in Sicht, die Mädels haben Zeit und machen eine ausgiebige Kopfmassage *schnurr*

Zimtschnecken

Wieder mal was aus der Backabteilung, einfach, aber lecker.

Man rührt einen Hefeteig zusammen (500 g Mehl, 250 ml Milch, 1/2 Würfel Hefe, 100 g Zucker und 100 g Butter), lässt ihn gehen und rollt ihn zu einem Rechteck aus. Dann kommt die Füllung: Weitere 50 bis 75 g Butter als Kleister, dazu mindestens 3 Esslöffel Zucker-Zimt-Mischung.

Meine Zimtschnecken.
Meine Zimtschnecken.

Jetzt kommt der Kreativteil: Man kann die Füllung so lassen. Oder gemahlene Nüsse draufstreuen. Oder Apfelstückchen. Rosinen. Mandelstifte. Mohn. Marzipan. Wahrscheinlich auch noch viele andere Dinge, die mir aber zu gewagt sind.
Ich bin ja nur mäßig experimentierfreudig, bei mir gabs eine Rolle „ohne alles“ und eine mit Apfel und gemahlenen Mandeln.

Die Apfel-Mandel-Füllung
Die Apfel-Mandel-Füllung

Dann eng zusammenrollen, in Scheiben schneiden, auf dem Backblech wieder rund fummeln und bei 190°C Umluft etwa 15 min backen.

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Die Apfel-Mandel-Variante im Backofen

Lecker.

Zum Glück habe ich gleich die doppelte Menge gemacht, so ist noch was im Gefrierschrank angekommen.

(Und fürs Protokoll: Rezept Nr. 3/10 zu #33 von 101/1001.)

Streber (ich)

Erkundungsspazierlauf Nr. 4 im Stadtwald erledigt 🙂 und zwar schon vor einer Woche. Unser Ziel war diesmal der Stadtwald. Den gibts mindestens seit 1385, zumindest gibt es eine urkundliche Erwähnung in den Dokumenten zu einem Gerichtsprozess. Das zieht sich wohl durch die Jahrhunderte, man hat sich immer wieder um die Rechte am Holz und die dazugehörenden Einkünfte gestritten.

Mir war der Wald immer zu weit, nachdem ich quer durch die Stadt fahren muss, um hinzukommen. Mit dem Zwerg habe ich aber gefühlt alles abgegrast, was ich mir von hier aus erlaufen konnte, daher sind wir jetzt doch mal rübergefahren. Und siehe da, schön wars.

Es war ziemlich frisch, deshalb hatte ich die Fleecejacke angezogen.

20160515_102821_bearbWie man sieht, hatte ich den Kleinen in der Trage, wollte also nur eine kleine Runde laufen. Zweieinhalb Kilometer kamen mir sinnvoll vor, also habe ich mich für den Trimm-dich-Pfad entschieden. (Montag nachmittag war nicht viel los, das ging.)

20160515_101709_klUnd wie erhofft ging es bergauf, bergab durch den Wald. Ich mag das: schmale, gewundene Wege mit Kiefernnadelpolster, überall liegen die Zapfen rum und zwischen den Steckerlaskiefern stehen grüne Büsche und Laubbäume. Meine Heimat ❤

20160515_102754 20160515_101209 20160515_101213Am Ende des Weges kamen wir an das städtische Wildschweingehege. Leider fing in diesem Moment auch ein Graupelschauer an (?!??),

20160515_104249so dass weder die Schweinderln noch wir großartig Lust auf nähere Beobachtungen hatten. Nichts wie heim ins Warme.

Ein kleines Wunder

Ein ganz klitzekleines Wunder ist hier und heute geschehen: Wir haben nach etwa eineinhalb Jahren in der neuen Wohnung die letzten Lampen aufgehängt.

Inklusive Bohren, während der Zwerg im Nachbarzimmer sein Morgennickerchen gemacht hat. (Ich hoffe, dieser tiefe Schlaf bleibt uns noch ein paar Jahre erhalten.)

Jetzt fehlen nur noch die Einbauschränke im Flur, die uns der Schreiner für letzte Woche zugesagt gehabt hätte, und wir haben die „echten“ Baustellen erledigt.

Erkundungsspazierfahrt Nr. 3

Wieder einmal waren der Zwerg und ich zu Fuß in unserem schönen Heimatstädtchen unterwegs. Diesmal ging es zuerst zu einem recht unscheinbaren Flusseck,

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Die Pegnitz, …
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… die Rednitz…
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… und fertig ist die Regnitz.

das aber nicht ganz so unwichtig ist, wie es aussieht: immerhin vereinigen sich hier Rednitz und Pegnitz zur Regnitz.

Ein Stück weiter kamen wir in den Wiesengrund, so wie ich ihn mag: Offen, grün und sonnig.

Rundumblick im Wiesengrund
Rundumblick im Wiesengrund

(Man war hier und in der Nachbarstadt schlau genug, den Flüssen großzügig Platz zu lassen. In der Nürnberger Innenstadt ist die Pegnitz kanalisiert, und entsprechend muss man beim Bauen und bei Hochwässern tricksen. Außerhalb des Zentrums hat man größere Gebiete nicht bebaut, wenn die unter Wasser stehen, gibts maximal Ernteausfall für den Bauern, der die Wiesen bewirtschaftet. Die größte Beeinträchtigung ist, dass Fahrradwege durch den Wiesengrund bei Hochwasser gesperrt werden, was mehr oder weniger ernst genommen wird.)

Anschließend sind wir an der Stadthalle vorbei (kein Bild, die ist übelst hässlich) in die Innenstadt gelaufen. Die überrascht mich immer wieder: Dort stehen sowohl richtig alte Fachwerkhäuser

20160511_102947als auch ganze Straßenzüge mit Häusern aus der Gründerzeit.

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Wie man am Schattenwurf sieht, gings langsam auf den Mittag zu. Gegen die volle Windel und den leeren Magen meines Passagiers konnte ich etwas tun (Merke: jeder dm hat eine Wickelmöglichkeit), aber auf meinen Magen wartete zuhause ein Mittagessen. Also sind wir im Zentrum in den Bus gestiegen und nach Hause gefahren.

Spannend wars mal wieder – diese Stadt hat viele verschiedene und schöne Ecken, die man ihr wirklich nicht zutraut.

Und fürs Protokoll: 3/5 bei #54 zu 101/1001.