Haushalt und Baby

Das ist ja eine Kombination mit Konfliktpotential, ums mal vorsichtig zu formulieren. Einerseits braucht so ein winziger Mitbewohner gefühlt mehr Sauberkeit als seine abgehärteten und ausgewachsenen Eltern. Andererseits fordert er so viel Präsenz, dass man erstmal gucken muss,  wie das klappt.

Daher hier wieder einmal mein Plädoyer für die Babytrage: In den letzten Tagen habe ich mit Kind vorm Bauch Essen vorbereitet, gekocht, abgeräumt, Reste umgefüllt, abgespült und die Spülmaschine angeworfen. Spülmaschine einräumen ist tricky, ja.
Wäsche machen geht auch, hier ist das Umfüllen der Ladung aus der Maschine in den Trockner knifflig, aber alles andere funktioniert gut.

Was schlecht geht: Bad putzen (Bewegungsfreiheit zu eingeschränkt plus die Putzmittel) und Staubsaugen (Bewegungsfreiheit plus Lautstärke).

Heute vormittag haben wir ein Paket zur Packstation gebracht, ein paar Kleinigkeiten im dm eingekauft, Pudding gemacht, Wäsche gefaltet und in den Schrank verräumt. Die zweite Hälfte dieser Auflistung verschläft der Zwerg gerade, daher habe ich Zeit für dieses Posting :-D.

Man sollte fürs Tragen allerdings einen gesunden Rücken haben, und man sollte rechtzeitig anfangen. Dann wächst die Muskulatur mit dem Kind mit 😉 Wir sind  ja erst mit vier Monaten und etwa 7 kg so richtig ins Tragen eingestiegen, das war am Anfang schon anstrengend. Theoretisch geht die Trage bis 15 kg, dafür muss der junge Mann aber auf den Rücken umziehen. Ich leg mich mal noch nicht fest, ob und wie intensiv ich an diese Grenze gehen werde 😉

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2 Gedanken zu “Haushalt und Baby

  1. Frollein Doctor 4. Mai 2016 / 10:37

    Huhu, ich finde ja deine Alltagsberichte echt spannend und gut vorbereitend 😉 Auch auf den Ausgang deines Ernährungsexperimentes bin ich sehr gespannt!
    Übrigens stand in meinem schlauen Buch, dass der Staubsauger wie weißes Rauschen ist und somit den (Gefäß-) Geräusche aus der Gebärmutter nahekommt. Manche Babys finden das wohl toll!
    Liebe Grüße!

    • stahldame 4. Mai 2016 / 13:30

      Probiers aus 😉 Wir haben damit einmal die Sirene ausgelöst, seither fahren wir Vermeidungsstrategie. Wobei, inzwischen müssten wir das mal wieder ausprobieren. An unser Gehsute und Geniese hat er sich schließlich auch gewöhnt.

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