Endlich wieder raus.

Montag war der erste Tag seit längerem, wo a) wir nix anderes vorhatten und b) das Wetter stabil trocken sein sollte. Da mir seit Tagen die Decke auf den Kopf fällt, war klar: raus! laufen! Wald! Wiesen! Gibts ja genug hier um uns rum.

Wie immer mit dem Zwerg vorm Bauch, der irgendwann immer kleiner wurde und leise angefangen hat zu schnorcheln <3.

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Highlight!

Ich war heute shoppen. Alleine. Zum ersten Mal seit Existenz des Zwerges war ich einfach nur so aus Spaß ohne ihn unterwegs.

D. h., der Dr. rer. nat. hat den Zwerg gehütet und ich bin in die Stadt gedüst. Ein bisschen angespannt bin ich da immer noch, wer weiß, wann das Kind wach wird, unbedingt stillen will und ohne Mama völlig hohl dreht… kommt vor, aber eher abends als vormittags.
Im Nachhinein hat sich gezeigt: seine Laune war nicht perfekt, aber von Durchdrehen weit entfernt. Heißt: das machen wir wieder, als Training für alle Beteiligten.

Ja, und jetzt bin ich stolze Besitzerin dieses Kleides:

Ist ja nicht so, dass ich nicht schon kurze Strickkleider im Schrank hängen hätte, aber leider sind die alle absolut stilluntauglich. Und da das Angebot an gebrauchten stilltauglichen Kleidern in meiner Größe mehr als überschaubar ist, *konnte* ich mir *leiderleider* nur was Neues kaufen.

Zeit war’s, Leute.

Ich freu mich immer noch 🙂

Sonntagsschnipsel

Die letzte Nacht war endlich wieder einmal besser – mit zweimal Gewecktwerden zwischen 21 und 5:30 kann ich leben, und beide Male war der Zwerg nur so halbwach und ich nach 20 Minuten wieder im Bett. Ich hoffe mal, dass die schlechte Phase vorbei ist.

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Unsere Wohnung ist endlich baustellenfrei – die malerische lose Schüttung im Flur haben wir vor kurzem durch Einbauschränke ersetzen lassen, und jetzt sind wir mit Ein-, Auf- und Umräumen beschäftigt. Was man da alles wiederfindet – ich besitze z. B. einen Vorrat aus 16 Gläsern Marmelade und fünf Gläsern Honig. Daher gilt ein Aufnahmestopp, ich muss da erstmal die Bestände dezimieren.

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Heute hatten wir Besuch, und siehe da, der Zwerg war umgänglich. Nach zwei Stunden saß er sogar ganz entspannt bei B. auf dem Schoß und hat in die Welt gegrinst. Sie war happy, er war happy, da sind die Eltern doch auch gleich happy 🙂

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Das Wetter nervt mich. Könnten wir bitte mal wieder ein paar Tage stabile Trockenheit haben? Ich gehe ungern mit dem Zwerg spazieren, wenn es ständig regnen kann. Kinderwagen plus Schirm sind doof, und Trage mit Tragecover und Schirm ist auch doof.

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Ich habe mich in der virtuellen Welt der Bullet Journals umgesehen und liebäugele damit, mir eines zuzulegen. Vermutlich scheitert der Versuch aber genauso wie die x Papierkalender, die ich jahrelang gekauft, angebraucht und nach kurzem nur noch in der Schublade liegen hatte. Mal sehen, ob ich mich für den x+1ten Versuch entscheide.

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Nebenbei bin ich wieder bei eb*y aktiv und verscherbele dort Umstandsklamotten, die ich nicht für eine eventuelle Nr. 2 aufheben will. Zu groß, zu klein oder ein Fehlkauf, manche Anschaffungen haben sich einfach nicht bewährt.

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So, halb zehn vorbei, Zeit, ins Bett zu gehen *gähn*

Kommt gut in die neue Woche!

Brotaufstriche-Review

Wie angekündigt.

Die Brotaufstriche sind alle auf Basis von Sonnenblumenkernen hergestellt. Diese werden fein gemahlen, mit etwas Öl zur gewünschten Konsistenz gebracht, und dann kommen Gemüse und Gewürze dazu. Könnte man grundsätzlich also auch selbst machen, allerdings müsste ich da bei unserem Standmixer mindestens eineinhalb Pfund produzieren, um nicht mehr beim Auskratzen zu verlieren als im Glas landet. Und das ist mir doch ein bisschen zu viel, weil ich nicht weiß, wie lange diese selbstgemachten Aufstriche halten. Die gekauften Gläschen haben alle MHDs von 2017 oder 2018, Vorratshaltung ist also kein Problem.
Wie man an der Zutatenliste sieht, sind die Aufstriche alle recht fettlastig und haben dafür eher weniger Eiweiß. Daher machen sie auch schon in kleinen Mengen gut und lange satt, d. h., ein Glas hält bei mir locker eine Woche.

Genug drumherumgeredet, hier die erste Testreihe: Angefangen habe ich mit Curry-Mango, dann kam Apfel-Meerrettich, und aktuell bin ich bei Currychini. Das Basilikum-Streich und die Paprika-Chili-Creme stehen noch im Schrank und warten auf ihren Einsatz.

Der Curry-Mango-Aufstrich war sehr lecker. Schön fruchtig und ein bisschen scharf, aber so, dass ich ihn gut essen konnte. Ich habe einige Varianten daraus gemacht, z. B. ein Stück geräucherte Forelle zerrupft und daruntergemischt oder auch Essiggürkchen kleingeschnitten und daraufgelegt.

Auch mit dem Apfel-Meerrettich-Aufstrich war ich sehr zufrieden. Der riecht im ersten Moment zwar nach Spargel (warum auch immer…), schmeckt dann schön mild-meerrettichig und macht die Nase frei. Ging pur, aber auch auf geräuchertem Schinken oder mit Frischkäse gemischt.

Aktuell bin ich beim Currychini-Glas, zum ersten Mal ein Produkt aus dem Bioladen, das auch gleich etwa das Doppelte kostet wie die dm-Gläschen. Hier sind kleine Zucchinistückchen drin, die den Aufstrich schön saftig machen; die dm-Gläschen sind ganz glatt püriert. Das Curry ist sehr mild, d. h., dieser Aufstrich ist überhaupt nicht scharf. Mir ist bisher keine Verfeinerungs-/Kombinationsidee gekommen, vermutlich würde auch alles zu viel vom zurückhaltenden Aroma wegnehmen.

Müsste ich Bewertungen vergeben, würde ich bisher allen die volle Punktzahl geben, weil jeder auf seine Weise lecker ist. Die ersten beiden sind intensiver gewürzt, der Currychini ist dafür „gemüsiger“. Eventuell ist das die jeweilige Markenstrategie?
Fortsetzung folgt, wenn ich die nächsten zwei Gläser offen habe 🙂

Kein WMDEDGT 06/2016

Ich habs wortwörtlich verschlafen.
Der Zwerg hatte mehrere schlechte Nächte in Folge, d. h., er war nachts eine bis eineinhalb Stunden richtig wach. Gutgelaunt war er, das war nicht das Thema, aber ich war doch eher unentspannt, ich würde nachts zwischen zwölf und vier doch gerne schlafen. Stattdessen lag ich mit einem fröhlich vor sich hinbrabbelnden Baby zuerst auf dem Kinderzimmerboden (erste Nacht), dann auf einem improvisierten Notbett aus mehreren Decken (zweite Nacht), dann im Gästebett (dritte Nacht) und döste im Komamodus vor mich hin, bis er langsam ruhiger wurde. Dann nochmal Stillen und alle Mann zurück ins Bett.
Nicht sehr erholsam.

Es ist alles nur eine Phase *ommmm*

Besser essen

Damit beschäftige ich mich seit Beginn der Schwangerschaft unter anderen Gesichtspunkten als früher.
Im ersten Trimester gings hauptsächlich darum: was kann ich essen, damit mir nicht schlecht wird (Oft essen, jeweils wenig, vor allem Kohlenhydrate.) Im zweiten und dritten Trimester war das Ziel, Verstopfungen und Sodbrennen zu vermeiden (nicht zu viel Ballaststoffe, wenig Fett, keine Kohlensäure.)
Als der Zwerg da war, habe ich das weitergeführt. Ich habe aber noch viel mehr weggelassen, was dem Zwerg Blähungen oder einen wunden Po gemacht haben könnte. Schließlich macht man nicht für jedes Gemüse einen richtigen Verträglichkeitstest, ich war sicher deutlich zu vorsichtig. Nach und nach habe ich dann wieder probiert, welche Lebensmittel doch gehen, und siehe da, inzwischen lasse ich nur noch Bohnen weg. OK, rohe Zwiebeln esse ich auch nicht, die habe ich aber noch nie vertragen.
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Seit der Zwerg angefangen hat, selbst zu essen, sind mir nochmal ganz andere Gesichtspunkte wichtig geworden. Ich kaufe mehr Bio, damit er weniger Schadstoffe abbekommt. Ich koche Gemüse- oder Obstbrei selbst, den er dann frisch bekommt oder den ich einkoche bzw. einfriere. Mittlerweile haben wir einen ganz ordentlichen Speiseplan zusammen: An Obst essen wir Mango, Erdbeere, Himbeere, Apfel, Birne, Banane und Nektarine. Beim Gemüse haben wir Zucchini, Brokkoli, Karotten, Kürbis und Pastinake getestet. Die letzten beiden gabs aus dem Gläschen, weil ich beides nicht mag. Wir backen auch Brot ohne Salz für ihn, das er – inzwischen mit Butter drauf – jeden Abend inhaliert.
Und ich hinterfrage auch, was ich selbst eigentlich so tagtäglich esse. Das könnte ein Trend weg von Convenience und hochverarbeiteten Lebensmitteln werden, mal sehen 😉 Mein erster Schritt ist, die gewohnte Discounterwurst durch vegetarische Brotaufstriche zu ersetzen. Dazu gibts demnächst mal einen Vergleichstest-Post.