Brotaufstriche-Review

Wie angekündigt.

Die Brotaufstriche sind alle auf Basis von Sonnenblumenkernen hergestellt. Diese werden fein gemahlen, mit etwas Öl zur gewünschten Konsistenz gebracht, und dann kommen Gemüse und Gewürze dazu. Könnte man grundsätzlich also auch selbst machen, allerdings müsste ich da bei unserem Standmixer mindestens eineinhalb Pfund produzieren, um nicht mehr beim Auskratzen zu verlieren als im Glas landet. Und das ist mir doch ein bisschen zu viel, weil ich nicht weiß, wie lange diese selbstgemachten Aufstriche halten. Die gekauften Gläschen haben alle MHDs von 2017 oder 2018, Vorratshaltung ist also kein Problem.
Wie man an der Zutatenliste sieht, sind die Aufstriche alle recht fettlastig und haben dafür eher weniger Eiweiß. Daher machen sie auch schon in kleinen Mengen gut und lange satt, d. h., ein Glas hält bei mir locker eine Woche.

Genug drumherumgeredet, hier die erste Testreihe: Angefangen habe ich mit Curry-Mango, dann kam Apfel-Meerrettich, und aktuell bin ich bei Currychini. Das Basilikum-Streich und die Paprika-Chili-Creme stehen noch im Schrank und warten auf ihren Einsatz.

Der Curry-Mango-Aufstrich war sehr lecker. Schön fruchtig und ein bisschen scharf, aber so, dass ich ihn gut essen konnte. Ich habe einige Varianten daraus gemacht, z. B. ein Stück geräucherte Forelle zerrupft und daruntergemischt oder auch Essiggürkchen kleingeschnitten und daraufgelegt.

Auch mit dem Apfel-Meerrettich-Aufstrich war ich sehr zufrieden. Der riecht im ersten Moment zwar nach Spargel (warum auch immer…), schmeckt dann schön mild-meerrettichig und macht die Nase frei. Ging pur, aber auch auf geräuchertem Schinken oder mit Frischkäse gemischt.

Aktuell bin ich beim Currychini-Glas, zum ersten Mal ein Produkt aus dem Bioladen, das auch gleich etwa das Doppelte kostet wie die dm-Gläschen. Hier sind kleine Zucchinistückchen drin, die den Aufstrich schön saftig machen; die dm-Gläschen sind ganz glatt püriert. Das Curry ist sehr mild, d. h., dieser Aufstrich ist überhaupt nicht scharf. Mir ist bisher keine Verfeinerungs-/Kombinationsidee gekommen, vermutlich würde auch alles zu viel vom zurückhaltenden Aroma wegnehmen.

Müsste ich Bewertungen vergeben, würde ich bisher allen die volle Punktzahl geben, weil jeder auf seine Weise lecker ist. Die ersten beiden sind intensiver gewürzt, der Currychini ist dafür „gemüsiger“. Eventuell ist das die jeweilige Markenstrategie?
Fortsetzung folgt, wenn ich die nächsten zwei Gläser offen habe 🙂

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2 Gedanken zu “Brotaufstriche-Review

  1. Frollein Doctor 9. Juni 2016 / 12:13

    Oh Curry-Mango haben wir auch immer im Kühlschrank für diverse Einsatzgebiete 😉 Ist leider so gut wie das einzige ohne Knoblauch und den vertrag ich nicht. Deshalb konnte ich die anderen nicht testen…

    • stahldame 9. Juni 2016 / 12:22

      Hihi, noch jemand 🙂 Verrätst du mir ein Rezept?
      Ich hab noch nachgeschaut, im Paprika-Chili ist Knoblauch drin, aber im Basilikumstreich nicht. Das könntest du also probieren 🙂

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