WMDEDGT 7/2016

Wieder mal ein Monatsfünfter, wieder einmal die Frage von Frau Brüllen, was wir eigentlich den ganzen Tag tun.

Die Nacht begann recht unruhig, der Zwerg hat zur Zeit tagsüber keine Zeit zum Stillen, er muss ja die Welt erkunden. Deshalb bin ich alle 2-3 Stunden „dran“ und muss ihn meistens auch zweimal pro Nacht wickeln. So auch heute morgen gegen zwei Uhr, nur dass er diesmal nach dem Wickeln so richtig wach war. Also bin ich mit ihm ins Gästebett  umgezogen, habe ihn zwischen mir und der Wand geparkt, meinen Arm um ihn gelegt und weitergedöst. Das ist momentan die beste Lösung, um wenigstens etwas Ruhe zu bekommen.

Gegen 6:45 war dann aber endgültig Schluss mit Schlafen, ich hatte ein fröhlich mit seinen Füßen spielendes und plapperndes Kind im Arm. Da das für uns schon verhältnismäßig spät ist, gab es keine Ausrede mehr. Aufstehen, schnell was anziehen, Kind waschen, wickeln und anziehen und nochmal stillen. Dann gabs für mich Frühstück, heute sehr unspektakulär: Brot, Marmelade, Käse, Kaffee.
Im Anschluss ans Frühstück besuchen wir meistens den Balkon, um nach den Pflanzen zu sehen und das Wetter abzuchecken. Letzteres ist sonnig und trocken, gute Voraussetzungen für meine Vormittagspläne. Die Tomate hatte gestern vom Dr. rer. nat. etwas sehr viel Wasser bekommen, ich hoffe, sie verzeiht uns das. Schließlich hat sie unglaublich viele Früchte angesetzt, wäre schade drum.

Danach, so gegen 8:15,  war schon wieder das Morgenschläfchen des Zwergs fällig, also ab mit ihm in die Federwiege, ein paar Minuten anschubsen und voila, Kind schläft. Die Zeit nutze ich gerne zum Duschen, so auch heute. Kaum habe ich Shampoo in den Haaren, klingelt es an der Tür. Ein kurzer Gedanke: das klappt nicht, du brauchst es nicht zu versuchen. Zweites und drittes Klingeln. Ich fluche innerlich wie ein Rohrspatz, dass unser DHL-Mann ausgerechnet heute eine halbe Stunde früher dran ist als sonst, hake das Thema dann aber ab und dusche weiter. Als ich aus dem Bad komme, begrüßt mich eine wild wippende Federwiege, der Zwerg ist also wach. Na gut.

Ich mache mich wieder gesellschaftsfähig, packe unseren Kram und mache mich mit dem Zwerg auf die von mir liebevoll so genannte Dorfrunde, unsere Einkaufs- und Erledigungstour durch Bank, Supermarkt, Postagentur und Drogeriemarkt. Immerhin bekommen wir so etwas Frischluft und können ein paar Dinge erledigen wie z. B. ein Einschreiben an unsere Freunde von v*dafone aufzugeben *grr*.

Gegen 10:00 fängt der Zwerg an zu meckern, und wir düsen wieder nach Hause. Es gibt Frühstück, Erdbeeren für den jungen Herrn und ein Erdbeermüsli für mich. Mittlerweile kann er im Hochstuhl sitzen und lässt sich füttern. Solange er nicht gerade den Löffel erobern will, ist Essen also etwas, was wir beide gern miteinander tun 🙂

Danach folgt ein zweites Schläfchen fürs Baby, und für mich zuerst eine Internetrunde und dazu ebenfalls ein Nickerchen. Dann gibts Mittagessen (Nudeln mit Champignon-Käse-Soße für mich, Nudeln und Pastinakenbrei für den Zwerg). Nächste Spielrunde, und Schläfchen Nr. 3, diesmal abrupt beendet durch das Klingeln des Telefons.

Heute nachmittag war meine Mutter bei uns zu Besuch. Unser letzter Besuch mit dem Zwerg bei meinen Eltern endete in einer Stunde Dauergebrüll, seither kommen sie öfter mal kurz zu uns, damit der Zwerg weniger Stress hat und sich trotzdem an sie gewöhnt. Er war immer noch nicht wirklich gut drauf, aber es wird besser.
Was natürlich nicht hilft, ist z. B., wenn man ihm Essen in den Mund stopft, ob er will oder nicht *augenverdreh* das kennt er von uns anders. Wir halten ihm etwas auf Sehentfernung hin, damit er es checken kann, und gehen dann mit dem Bissen Richtung Mund. Zu 90% geht der Schnabel auf, und in den restlichen 10% der Fälle lassen wirs bleiben.

Nach einer Stunde war das Baby wieder mal durch und am Zetern, wir haben ihn noch ein bisschen zu zweit bespaßt und gegen 17:30 gabs Abendbrot für ihn. Wie immer: Butterbrot mit Wasser und ein bisschen Obstbrei hinterher. Das liebt er, aber aufgrund seiner Müdigkeit wars heute etwas mühsamer als sonst. Ab etwa 18:00 habe ich ihn ins Bett gebracht, was erfreulich schnell geklappt hat, ich konnte um halb sieben auf Zehenspitzen zum Abendessen schleichen. Er wird sich wohl im Lauf des Abends noch ein paar Mal melden (Schätzung: 21:00 und 23:30), aber ich komme durchaus noch zu ein paar Dingen ohne Baby: diesen Beitrag tippen, ein bisschen Haushalt und Papierkram und last, but not least eine Folge Flash mit dem Dr. rer. nat. gucken.

Sie lasen einen Tag aus dem Babyversum… 😉

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