Geerdet

So komme ich mir gerade vor.

Mein Bauch-Beine-Po-Quäl-dich-du-Sau-Kurs ist vorbei, es war Zeit für was Neues. In Übereinstimmung mit der 101/1001-Liste habe ich einen Pilateskurs entdeckt, der zu einer sehr günstigen Uhrzeit stattfindet. Freitagabend ist gut, weil der Dr. rer. nat. da nie lang arbeitet und nicht trainieren geht. 17:15 ist eine gute Zeit, da können die beiden Männer miteinander zu Abend essen und ich bin zum Einschlafen wieder da.
So war zumindest der Plan.

Ich bin ja ein klitzekleines bisschen perfektionistisch veranlagt und war deshalb deutlich zu früh da. Hätte ja viel Verkehr sein können, hätte Parkplatzprobleme geben können, vor dem ersten Kurstermin bringt man besser ein bisschen mehr Zeit mit undundund.
Tja, und dann hing da ein Zettel an der Tür, der Kurs findet eine Viertelstunde später statt.

Und so saß ich eine halbe Stunde auf einem Steinbänkchen vor der Tür, im Schatten, mit Lavendelbüschen vor mir, die nur so summten vor lauter Hummeln drin. Und blühenden Rosenstöcken, die herrlich duften in der Abendsonne.
Schöne Zwangspause, nächstes Mal mach ich ein Foto.

Danach haben wir zu sechst eine Stunde lang ein- und ausgeatmet und uns dabei verrenkt. Sieht einfach aus, ist es bei den ersten zwei, drei Malen auch noch, bei der letzten Wiederholung brennt dann der halbe Körper.
Aber es tut unglaublich gut, in meinen Körper ineinzuhören, in den Atem reinzufühlen und dabei was für mich zu tun.
Zehnerkarte ist gekauft 🙂

Und fürs Protokoll: #94/101, Haken dran.

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