24.05.17

Einem Kollegen alle Ideen nachgeliefert, die mir nach unserer Besprechung vom Montag noch kamen.

Stundenlang an Schulungsunterlagen rumgepusselt (merkt man, dass ich keine Lust darauf habe).

Mit dem Zwerg nach der Arbeit Baustelle gekuckt, eineinhalb Stunden lang. Danach ne Stunde Spielplatz, er war platt, ich auch.

Was schön war: ich hab durchgeschlafen, der Dr. rer. nat hatte Nachtdienst.

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Apothekenlink

Pharmama verbreitet aktuell einen Petitionsaufruf des Apothekerverbands.

Ich hatte mich ja an ihrer Blogparade „Ohne Apotheke(r) fehlt dir was“ beteiligt, und was da stand, gilt so immer noch. Allerdings habe ich mich mittlerweile schon etwas geärgert. Der Dr. rer. nat. schluckt gegen seine Borreliosesymptome pflanzliche Kapseln, die ihm natürlich kein Arzt verordnet, weil Off-label-use, und chronische Borreliose gibts ja gar nicht und so weiter, kein Bock mehr auf Diskussionen. Auf jeden Fall kostet die Packung hier vor Ort 58€, online um die 45€, er braucht etwa eine Packung pro Monat. In schlechten Zeiten wie jetzt auch das Doppelte. Da muss man sich die Vor-Ort-Apotheke leisten können.

Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, ohne Apotheke vor Ort auszukommen. Unsere ist im gleichen Haus wie unsere Kinderarztpraxis, was nicht vorrätig ist, kann ich nach einem halben Tag abholen. Und abholen heißt bei uns wenige hundert Meter Fußweg, also wirklich komfortabel. Gerade für den Zwerg bin ich wirklich froh, wenn ich seine Medikamente sofort in der Hand habe.

Letzte Vorweihnachtsäußerung

Seit dem letzten Beitrag ist nicht viel passiert. Wir haben alle miteinander die Seuche, der TMS hat sich beim Zwerg zur bakteriellen Vollverseuchung ausgeweitet, so dass er ein Antibiotikum bekommt. Das ist das zweite Medikament seines jungen Lebens, auf das er mit völliger Überdrehtheit reagiert, und entsprechend wenig Schlaf bekommen wir alle. Damit wird man natürlich auch nicht schneller gesund, aber daran lässt sich momentan wenig ändern.

Meine Stimmung ist (vermutlich krankheitsbedingt) eher gedrückt, ich kann mich aus den letzten Wochen nur an Nachrichten zum Kopfschütteln oder zum Angst bekommen erinnern. Der Zwerg ist ein reichliches Jahr alt, und ich möchte mir nicht vorstellen, wie die Welt aussieht, wenn er erwachsen wird.

Passend dazu der letzte Absatz von fledermamas Posting zum Thema Demut – bei allem Mist und aller Sorge haben wir immer noch die denkbar beste Ausgangssituation, und dafür bin ich wirklich dankbar.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein besinnliches, positives Weihnachtsfest und dass wir uns im neuen Jahr gesund und munter wiederlesen.

Eure stahldame

Liebster Award – 11 Fragen

Und ich wundere mich noch, warum hier plötzlich so viel los ist!? Das Frollein Doctor hat mich eingeladen, mir den Liebster Award und ein paar Fragen bei ihr abzuholen. Das mache ich doch gern, so was passiert mir schließlich nicht alle Tage.

Liebster Award: 11 Fragen an mich

Vorneweg die Regeln (ich habe die Kette zurückverfolgt und wurde zwei, drei Stationen von dem Frollein Doctor fündig):

 

  1. Danke dem Blogger, der dich nominiert hat.
  2. Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat.
  3. Füge einen der Buttons vom Liebster Award in deinen Beitrag ein.
  4. Beantworte die dir gestellten Fragen.
  5. Kopiere die Regeln des Awards und stellt sie ebenfalls auf deinen Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.
  6. Erstelle elf neue Fragen für die Blogger, die du nominierst.
  7. Nominiere 2 bis 11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben.
  8. Informiere die Blogger per Kommentar darüber, dass du sie nominiert hast.

 

Teil 1 bis 3 und 5 waren jetzt nicht so schwierig, weiter gehts mit Nr. 4 und 6 bis 8.


1. Was hast du gedacht, als du das allererste Mal auf einen Blog gestoßen bist?

So genau weiß ich das nicht mehr, es muss nämlich schon eine ganze Weile her sein. Es war einer der „großen“ Familienblogs, ich glaube, Frau Mutti. Und ich fand das total nett, bei einer gefühlten Nachbarsfamilie in den Alltag reinschauen zu können. Das war nämlich…

2. Wie und wann bist du selbst auf die Idee gekommen, zu bloggen?

.. eine Lebensphase, in der es mir ziemlich mies ging. Und da ich unfreiwillig sehr viel Zeit hatte, habe ich mich regelmäßig im Internet festgelesen. Von dort zum Selberbloggen war der Weg dann nicht mehr weit. Das muss etwa 2008 oder 2009 gewesen sein.
Und wenn es mir nicht gut geht, fällt es mir heute noch leichter, zu schreiben, als direkt mit jemand zu sprechen.

3. Weiß dein reales Umfeld von deiner Internet-Identität und wenn ja, lesen und diskutieren sie mit dir Beiträge?

Mein erstes Blog war quasi öffentlich, meine Familie kannte es und hat auch mitgelesen und kommentiert. Das hatte zur Folge, dass ich mich sehr zensiert habe, weil es mir – siehe oben – nicht gut ging und ich nicht nur auf Verständnis gestoßen bin.
Das aktuelle Blog kennt mein Mann, aber er denkt nur selten daran, mal reinzulesen.

4. Was findest du an dir selbst am nervigsten? Was am nettesten?

Nervig: Der Betriebsmodus „Woher soll ich wissen, wie ich mich gerade fühle, bevor ich höre, in welchem Tonfall ich mit meiner Umwelt rede?“ Das ist manchmal ein bisschen komplizierter als nötig.
Nett: Puh, sowas ist immer schwierig. Ich habe Humor, behaupte ich mal.

 

5. Wie sah deine bislang exotischste Reise aus?

Ich bin tatsächlich mal auf die sprichwörtliche einsame Insel geflohen. Das waren drei Wochen alleine auf einer Finca auf Teneriffa. Das war sehr ungewohnt, aber definitiv eine gute Idee, mit Zeit zum Nachdenken, zum Erholen, meinen ersten Yogaerfahrungen und jeder Menge Sehnsucht.

 

6. Wenn du einen neuen Beruf wählen könntest/ müsstest, welcher wäre das?

Hihi, ich habe da ja schon länger einige Ideen, die aber nie mehr werden als ein Hobby. Außer wir gewinnen im Lotto, ohne jemals gespielt zu haben.
Glücklicherweise werde ich ja im realen Leben schon für das bezahlt, was ich gut kann: Klugschei%en und die Probleme anderer Leute lösen. Das würde ich auch dann gerne tun, entweder im Coaching von Tanzpaaren oder in einer Art Lebensberatung.

7. Liest du lieber in gedruckten Ratgebern oder Blogs/ Internetforen? Oder bist du eher der Typ „Bauchgefühl“?

Ich bin Meistergooglerin.

8. Was würdest du tun, wenn du in einem Kaufhaus eingeschlossen werden würdest?

Erstmal hätte ich Schiss, glaube ich. Dann würde ich ganz vorsichtig ein bisschen durch die Abendkleidabteilung und durch die Pralinenabteilung wühlen. Und dann würde ich vermutlich den Sicherheitsdienst anrufen und mich befreien lassen.

9. Was ist deine Lieblingseissorte?

Ganz schlichtes Vanilleeis, oder die Sorte, die der Dr. rer. nat. gerade selbst macht.

10. Was war als Kind dein liebstes Spielzeug?

[Achtung, gefilterte Erinnerung!] Meine Märklin-Metallbaukästen. Mein ganzes Zimmer stand irgendwann mit meinen Bauwerken voll, und die Muttern finden meine Eltern vermutlich noch heute im Staubsauger.
Wobei ich erst vor kurzem festgestellt habe, dass das ja ein Spielzeug mit großer Vergangenheit ist.

11. Beschreibe deinen „perfekten“ Sonntagmorgen!

Nach einer durchgeschlafenen Nacht (muahaha) weckt mich das Kind, indem es rücksichtsvoll erst nur den Papa aus dem Bett holt und mit ihm zusammen meinen Kaffee kocht und Brötchen holt. Nach einem gemütlichen Frühstück wäscht und wickelt sich das Kind eigenständig, zieht unaufgefordert und freudig seine Spielplatzklamotten an und trägt sein Sandspielzeug nach draußen. (Wer noch zählen kann, wie oft er in diesen zwei Sätzen herzlich lachen musste, darf sich was wünschen.)
Hüstel, im Moment sind meine Sonntagmorgen perfekt, wenn der Dr. rer. nat. die Frühschicht mit dem Zwerg übernimmt und mich noch einmal in mein Bett krabbeln lässt. Höhere Ansprüche dann nächstes Jahr, oder übernächstes.


So, dann brauchen wir jetzt noch einen Satz Nominierungen.
Da ich leider keinen blassen Schimmer habe, welcher Blog wie viele Follower hat, setze ich mich jetzt bestimmt irgendwo in die Nesseln, aber wie ging der Spruch nochmal? „Eine Blamage am Tag schärft den Charakter.“ oder so. Und daher verteile ich meine Einladungen (die selbstverständlich auch abgelehnt oder ignoriert werden dürfen) an Svü, Kiki, die Jongleurin, Xayriel und die Fledermama.

Und hier sind eure Fragen:

  1. Wozu bloggst du?
  2. Wann und wo entstehen deine Blogposts?
  3. Was war dein erster Blogpost (die Blogvorstellung mal ausgenommen)?
  4. Android oder iPhone? Oder gar kein Smartphone?
  5. Welches Kleidungsstück dürfte in deinem Leben niemals fehlen?
  6. Da heute der 31.10. ist: Süßes oder Saures?
  7. Gibt es einen Anlass, zu dem du dich verkleidest? Wenn ja, welchen und warum?
  8. Welchen Rat würdest du dir selbst gerne geben, wenn du dein halb so altes Ich treffen könntest?
  9. Du gewinnst im Lotto und hast genug Geld für den Rest deines Lebens. Was sagst du zu deinem Chef?
  10. Worüber kannst du immer wieder herzhaft lachen?
  11. Worüber kannst du dich immer wieder ärgern?

Damit wäre das auch geschafft.

Der Babymutter-Zwiespalt

(Okay, wahrscheinlich könnte ich auch „Der Mutterzwiespalt“ schreiben, aber noch ist der Zwerg ein Baby.)
Wieder einmal bin ich an einem Punkt angelangt, der sich nach Sackgasse angefühlt hat. Es ging für mich so nicht mehr weiter, meine Grenze war überschritten. Um etwas zu ändern, musste ich mich aber über die (lautstark geäußerten) Bedürfnisse meines Kindes hinweg setzen. Und das war für mich völlig indiskutabel, auch wenn mir viele verschiedene (Fach-)leute das Gleiche geraten haben.
Tja. Bis ich irgendwann eingesehen habe: Wenn ich nichts ändere, ändert sich auch nichts.
Dann habe ich mir aus den verschiedensten Vorschlägen und Vorgehensweisen meine eigene Strategie gebastelt, damit angefangen – und siehe da, wir mussten nur einmal tapfer sein, und jetzt wirds besser.


Das oben Geschriebene wird vermutlich für noch viele Situationen gelten, ganz aktuell geht es bei uns um die elende Wickelei nachts. Der Zwerg ist tagsüber zu beschäftigt zum Stillen, das holt er nachts nach. Mit dem Ergebnis, dass er teilweise alle zwei Stunden eine neue Windel braucht und davon wach wird. Dann habe ich zum Einschlafen wieder gestillt, und das Spiel ging von vorne los. Außerdem durften wir fast täglich das Bett neu beziehen, bei dem Flüssigkeitsumsatz geht auch bei P*mpers öfte rmal was schief.
Irgendwann hats mir gestunken, und ich habe die Stillmahlzeit beim ersten Aufwachen nachts gestrichen. Wir haben beide eine Dreiviertelstunde lang geheult, danach hat der Zwerg ruhig und friedlich drei Stunden weitergeschlafen. Er ist nicht verhungert, er hasst mich nicht, er war nur verunsichert, weil da plötzlich neue Spielregeln gelten. In der zweiten Nacht hat er kaum protestiert, sondern ist relativ leicht wieder eingeschlafen.

Mein Ziel ist, ihn erst wieder gegen Morgen zu stillen und ihn vorher per Schnuller und Streicheln zu beruhigen. Dafür muss ich nicht so wach und konzentriert sein, das stört mich weniger. Und ich rechne damit, dass der Zwerg wesentlich seltener wach werden wird als bisher, dann bekomme ich auch mehr dringend nötigen Tiefschlaf.

Zuerst habe ich mich wie eine Rabenmutter gefühlt. Inzwischen fühle ich mich als eine Mutter, die auch ihre eigenen Bedürfnisse schützt und handelt, wenn es notwendig ist. Auch wenn das für den Zwerg kurzfristig erst einmal unbefriedigend und verunsichernd ist. Das ist immer noch nicht meine Wohlfühlzone, aber damit kann ich leben.

Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt.

Update zu 101/1001

Nach dem ersten Elan hat meine Aufmerksamkeit für die Liste doch stark nachgelassen, wie das halt so ist. Deshalb bin ich die Liste gerade durchgegangen und habe eingetragen, was die letzten sechs Woche so passiert ist.

Ich konnte einige Dinge abhaken, die ich schon ewig vor mir hergeschoben hatte: die #76 zum Beispiel. Verträge durchgehen und Unnötiges kündigen spart mir unterm Strich fast 400 € im Jahr (bei der Zahl werde ich noch nachträglich rot!).
Ein paar Haken konnte ich auch bei Dingen machen, die mir Freude machen bzw. gemacht haben, dazu zähle ich die #38, die #57 und die #94.
Anderes fühlt sich neutral an und ist auch eher Vernunfthandlung, z. B. die #86.

Wo es massiv hapert, ist #97, das mit den Fotos. Teilweise habe ich sogar Bilder und müsste sie nur posten, teilweise macht es aber schlicht wenig Sinn oder ich hatte definitv keine Hand frei zum Fotografieren. Eventuell ziehe ich da einen Joker und reduziere die Anzahl der Fotos, mal sehen.

Bei ein paar Punkten sollte ich mich jetzt echt ranhalten, damit die vorgegebene Anzahl, wie oft ich sie erledigen sollte, noch Sinn macht: #2 und 3, #20, #77, #81. (Die #82 nehme ich raus, den Termin habe ich am Donnerstag.)
Andere Punkte sollte ich noch möglichst bald abarbeiten, bevor der Zwerg bei der Tagesmutter anfängt – ich denke hier vor allem an die #55.
Und mindestens einen Punkt weiß ich auch schon, wo ich definitiv noch einen Joker ziehen werdee und die Aufgabe austauschen: die #14. Das war ein hehres Ziel, ist aber nicht zweckmäßig. Ich nutze das Internet für viele nützliche und vernünftige Dinge (Busfahrplan, Wetterbericht, Kontakt mit dem Dr. rer. nat., Einkaufsliste,…), darauf zu verzichten macht mir unnötig das Leben schwer, erhöht meine Fehlerquote und wäre nur Selbstzweck. Dafür muss ich mir eine andere, sinnvollere Aufgabe überlegen.

Ich bin sehr gespannt, wie sich die Liste und mein Verhältnis zu den selbst gestellten Aufgaben im Lauf der Zeit noch verändern werden – ich werde berichten 🙂

Mein Bullet Journal

Irgendwo hatte ich schon mal angedeutet, dass ich darüber mehr erzählen will, also los.

Ich bin in den Weiten des Internets über das Bullet Journaling gestolpert, eine Mischung aus Kalender, To-Do-Liste und Tagebuch, alles handgeschrieben. Da ich zur Zeit a) ein Gedächtnis wie ein Sieb habe, b) aber doch einige Dinge im Blick behalten sollte und c) alles außer einer (genau einer!) To-Do-Liste bei mir schiefgeht, habe ich beschlossen, das mal zu machen.

Die erste Entscheidung: Welches Werkzeug darfs denn sein. Ich habe mir ein Leuchtturm-Notizbuch in A5 geleistet, in unauffälligem Dunkelblau, leider liniert. Kariert oder punktkariert (das kenne ich auch erst seit BJ ;-)) wäre eindeutig praktischer gewesen, beim nächsten Mal dann. Dazu einen gut schreibenden Kugelschreiber, mehr habe ich für den Anfang nicht gebraucht. Eine Rolle Washitape „braucht“ man noch, ich markiere mir damit bestimmte Seiten. Natürlich besitze ich eine kleine Sammlung an Washitapes und Stempeln ;-), aber das ist Spielerei.

Ich habe beschlossen, das BJ für das zweite Halbjahr 2016 anzulegen. Nach der reinen Lehre fängt man einfach vorne an und lässt das auf sich zukommen, aber mir war das so lieber.

Wenn man kurz googelt, findet man jede Menge schlaue Seiten und Tausende von Bildern mit Übersichten, Listen, Layouts und Zeuch, so dass ich erstmal den Überblick verloren habe. Da half mir Grundregel Nr. 1: Benutze, was du brauchen kannst, und lass alles andere weg. Deshalb enthält mein BJ folgende Teile:

  1. Ganz vorne ein Inhaltsverzeichnis. Wichtig.
  2. Vorne einen Kalender – das zweite Halbjahr 2016 mit einer Seite pro Monat, dann eine Seite fürs erste Quartal und eine Seite für den Rest von 2017.
    Das reicht momentan für meine Termine, viel mehr als die Geburtstage steht eh nicht drin.
  3. Meine fortlaufenden Wochenseiten, dazu später mehr.
  4. Ab der Mitte mein eigentliches Journal – hier landet alles, was ich mir sonst noch so  aufschreiben will. Da habe ich mich ein bisschen von den 1001 Möglichkeiten im Netz inspirieren lassen: ich habe unter anderem eine Leseliste, eine Loswerdliste und ein Blogthemenliste.
  5. Ganz hinten meine To-Do-Liste – ich fülle die Seiten von hinten her, d. h., ich kann dafür so viel Platz in Anspruch nehmen, wie ich brauche. Jeder Eintrag hat einen Status (dazu gleich noch mehr), einen Termin, eine Markierung, ob ich das allein mache oder jemand dazu brauche, und eine Beschreibung.
    Die erste Seite war recht schnell voll, die zweite füllt sich deutlich langsamer.

Ein wichtiger Aspekt an den BJs ist die Kodierung verschiedener Dinge, die man ständig braucht. Ich habe zwei Legenden, eine für die verschiedenen Stati (Statusse?) von Dingen, die ich zu erledigen habe, und eine für die verschiedenen Kategorien von To Dos. (Dafür sind meine Stempelchen sehr praktisch.)
An Stati gibts bei mir „frisch aufgeschrieben“, „vorbereitet“, „angefangen“, „fertig“, „gestrichen“ und „woandershin übertragen“, das macht aber jeder ein bisschen anders.

Die Wochenübersichten bestehen bei mir aus einer Tabelle, in der ich meine Ernährungsgewohnheiten im weiteren Sinne tracke, z. B., wie viel ich getrunken habe (im Zweifelsfall immer zu wenig). Wenn etwas Neues dazukommt, an das ich mich gewöhnen muss, nehme ich es in diese Tabelle auf – aktuell ist das das Zähneputzen mit dem Zwerg.
Außerdem habe ich eine „Plus und Minus“-Seite, in der ich täglich Positives sammeln will. Die Minus-Abteilung ist der Platz für Dinge, die mich nerven.
Außerdem notiere ich z. B., wenn ich hier gebloggt habe, die Unternehmungen mit dem Zwerg und diverse Haushaltsdinge, um mal einen Überblick zu haben, wie wenig ich eigentlich putze *unschuldigpfeif*.

Inzwischen nutze ich mein BJ seit eineinhalb Monaten und bin ganz zufrieden. Gefühlt rutscht mir weniger durch. Ich habe auch langfristige Sachen nicht mehr irgendwo notiert, sondern an diesem einen definierten Platz. Das Vorbereiten einer neuen Woche dauert nur ein paar Minuten, ich habe meine einfachen Layouts ohne viel Schnickschnack.
Momentan ist das BJ fast ein bisschen Overkill, ein Kalender und eine To-Do-Liste würden auch reichen, aber mir gefällt es, bewusst täglich einige Dinge aufzuschreiben.
Ich hoffe darauf, dass ich das BJ-System nächstes Jahr in die Arbeit mit übertragen kann, dort wird es mir sicher einiges bringen.