Weihnachtsbaum: Check

Das mit dem Weihnachtsbaum ist jedes Jahr ein Drama.Mal will ich unbedingt einen, weil das gehört doch dazu zu Weihnachten. Dann will ich ein Jahr auf keinen Fall einen, man schaut ihn ja eh kaum an, und das Ding nadelt nur.Variante 2013: Naja, vielleicht gibts ja auch einen kleinen?

Der Dr. rer. nat. ist ein kluger Mann, deshalb musste ich diesmal mitgehen.

Es gab ein paar kleine Bäumchen, die sind aber genauso wie kleine Menschenkinder: es ist alles dran, aber die Proportionen sind einfach anders als bei den Großen. Die Kleinen hatten alle ordentlich „Babyspeck“, viele Äste unten und nur einen Spieß nach  oben.

Wir haben dann den kleinsten von den Hübscheren genommen, der hat von der Länge noch genau schräg ins Auto gepasst. Kleiner als ich ist er, immerhin *g*

Lessons learned 12/04

Erst denken, dann umfüllen, sonst spülen. Oder so.

Ich brauche viele Lebensmittel nur selten und in minimalen Mengen, aber da hätte ich sie dann doch ganz gern. Wie zum Beispiel eine echte selbstgekochte Brühe, oder Sahne, oder Butter – kurz gesagt, all das, was das Essen verfeinert, aber vom Dr. rer. nat. verschmäht wird.

Daher kaufe ich ab und zu mal Sahne – oder rette ab und zu eine Brühe des Dr. rer. nat. vor der Entsorgung – und friere sie portionsweise ein. Heute hatte ich mir eingebildet, schlau zu sein, und wollte den Becher Sahne auf drei Muffinsförmchen aufteilen und einfrieren. Grundsätzlich nicht dumm, aber.

Die Muffinförmchen sind zu sechst in ihrer Silikonmatte.

Der Gefrierschrank ist relativ voll, geeigneter Platz für dieFormen: das oberste Fach, dort, wo nur die Kühlakkus und die Fischstäbchen drin sind (ja, Fast Food für Stahldamen).

Da der Gefrierschrank in dem einen Relikt aus des Dr. rer. nat. Junggesellenbude steht, dem Monsterregal, steht er auch auf Dr.-rer.nat.-Höhe.

Ich bin mit meinem schwabbelnden, wabbelnden Muffintablett zum Gefrierschrank, habe es dort auf der Kommode abgestellt. Den Hocker vor den Gefrierschrank geschoben, Tür auf, oberstes Fach auf und umschlichten. Zurück zur Kommode, Schwabbelwabbel mit beiden Händen nehmen, auf den Hocker turnen, Arme heben, vorsichtshalber stoppen. Noch ein vorsichtigerer Versuch, bitte keine Sahne im Regal.

Zurück in die Küche, in Gefrierdosen umgefüllt, bequem im Gefrierschrank gestapelt.

Gna.

Lessons Learned 12/03

Wenn frau eine Extraschicht Klamotten einpackt, sollte sie vorher die Eignung derselben als Wärmeschutz überprüfen.

Zeitpunkt des Lerneffekts: heute nach der Arbeit. Das klassische Touristenprogramm war für unseren Trainingskurs angesagt. Zuerst Stadtrundgang mit historischem Input, danach Essen auf Firmenkosten in einem der Touristenfallen gruppengeeigneten Restaurants mitten in der Altstadt. Angesichts der Temperaturen war für mich klar: tagsüber normal warme Kleidung, und für abends packe ich mir eine extradicke Strumpfhose und ein Funktions-T-Shirt in die Handtasche. Das ziehe ich drunter, bevor wir starten. Zur Feier des Tages habe ich auch noch meine neue Daunenjacke eingeweiht, erstens ist die neu und daher besonders warm, zweitens mit dicker Kapuze ausgestattet und drittens geht sie großzügig über den Hintern, das schadet auch nicht.

Als wir die ersten Meter vom Parkhaus Richtung Treffpunkt laufen, fängt diese blöde Strumpfhose an zu rutschen. Erstmal nicht weiter tragisch, lässt sich halbwegs unauffällig zurechtzupfen. Während der Führung konnte ich irgendwann nicht mehr unauffällig zuppeln, und die Strumpfhose sackte tiefer und tiefer. Sie kam erst wieder zum Halten, als sie im Schritt an der Jeans „aufsaß“, mit dem Saum unterhalb meiner Unterhose. Dazwischen zwei Zentimeter Luftspalt, die ideale Einfallschneise für den Wind, der gefühlt eiskalt direkt aus Sibirien auf meine arme, sensible Stahldamenhaut blies.

Brrrrrrrr.

Das Ding wird wieder zum Selbstbräuner-Bettschutz-Dreckfänger degradiert, und das nächste Mal suche ich mir eine Strumpfhose, die ich bis unter die Achseln hochziehen kann. Und wenn ich Hosenträger anziehen muss.

*fröstel*

Lessons learned (12/01)

Tesafilm verliert in der Spülmaschine seine Klebekraft und hängt dann an dem, was unterhalb des ursprünglichen Klebeortes in der Maschine stand. Heute am Deckel der Kaffeekanne. Zum Glück vor der nächsten Verwendung gefunden, da sonst Überschwemmung vorprogrammiert. Er hing nämlich genau über dem Mittelloch.